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Ein Schreiben von Josef Schroers an seine Sangesbrüder. Er galt bei Kriegsende als vermisst. Erst am 2. August 1949 erhielten seine Angehörigen und der MGV die traurige Nachricht, dass er bereits am 8. Oktober 1941 in Russland gefallen war. Es gab keine Veranstaltung, bei der nicht der über 20 eingezogenen Sänger durch Schreiben und Namensunterschrift eines jeden Sangesbruders gedacht wurde, wie beispielsweise beim letzten Cäcilienfest während des Krieges am 29. November 1941. Jedem Brief wurde ein Foto des Vereins mit Widmung beigefügt.

 

Die in den ersten Kriegsjahren stattgefundenen Auftritte entsprachen in Ort und Anlass den sozialen und gesellschaftlichen Zielsetzungen des Vereins Ein Wohltätigkeitskonzert wurde 1941 im heimatlichen Saal Eickes aufgeführt. Hiervon ist das Programm erhalten:

 

Der nur noch etwa 25 Sänger starke Verein verfügte über ein gutes und ausgeglichenes Stimmmaterial. Die wöchentlichen Proben wurden von fast allen Sängern pünktlich besucht. Bei seinen Auftritten hatte der MGV Erfolg und viel Beifall. Es wurde vor Kranken und Genesenden im Irmgardis-Krankenhaus, im orthopädischen Landeskrankenhaus und im Gesellschaftshaus der Landesheilanstalt, zuletzt auch vor Soldaten, bis 1942 mehrfach gesungen. Ständchen bei Familienfeiern kamen dazu. Bei Gedenkfeiern auf dem Ehrenfriedhof in Süchteln für die gefallenen und vermissten Soldaten wirkte der MGV  mit.

Als im Februar 1942 der musikalische Leiter nach auswärts berufen wurde, gelobte man bei der Abschiedsfeier, dass alle Bestrebungen des Vereins auch weiterhin ausschließlich ideellen Zwecken zu dienen hatten. Danach mussten die Proben eingestellt werden. Die verbliebenen Sänger trafen sich aber weiterhin regelmäßig, um das Fortbestehen des Vereins zu sichern.

Aus dem Zweiten Weltkrieg nicht zurückgekehrt sind die auf der Ehrentafel im Vereinslokal in goldenen Lettern verzeichneten Sangesbrüder

Heinrich Ix, Heinz Jansen,

Heinrich Ingenrieth, Karl Schiefers,

Josef Schroers, Adolf Grinda,

Heinrich Schmitz, Anton Deckers

 

Ihnen gilt in Dankbarkeit und Treue das stete Gedenken ihres MGV. 

 


 

 

 

 

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