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In der unseligen Zeit der unformierten Aufmärsche gab es aber doch auch Veranstaltungen friedlich-zivilen Charakters, wie das Foto vom Sängerfest in Breslau (28. Juli bis 1. August 1937) unter Teilnahme des Vereins (im Vordergrund) zeigt:

Die Schwierigkeiten, die den Verein zu Beginn der Nazizeit trafen, wurden durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs am 1.  September 1939 noch weit übertroffen. Schon in den ersten Wochen wurde der 1. Vorsitzende Peter Schroers nach auswärts dienstverpflichtet. Ein Sänger nach dem anderen wurde zum Wehrdienst einberufen, insgesamt mehr als 20. Der 2. Vorsitzende Peter Förster übernahm die Führung des Vereins und der frühere Dirigent Hermann Lücker die musikalische Leitung nach Jakob Lohbergs Ausscheiden.

Der Zusammenhalt des Chores war trotz des Krieges vorbildlich. Mit den an der Front kämpfenden Sangesbrüdern wurde ständig Kontakt gehalten. Briefe wurden ausgetauscht und Päckchen gesandt, wobei der wichtigste Inhalt die knapp gewordenen Zigaretten waren.

 Groß war die Freude beim seltenen Heimaturlaub eines Chormitglieds. Umso erschütterter mussten die daheim Befindlichen zur Kenntnis nehmen, wenn ein Brief zurückkam, weil der Empfänger gefallen war.

Die in der Heimat verbliebenen Vereinsmitglieder setzten unter Peter Försters Vorsitz alles daran, den Chor singfähig zu erhalten und die Gemeinschaft zu pflegen. Ihrer Dankbarkeit gegenüber dem Vorsitzenden gaben sie mit der nebenstehenden Urkunde Ausdruck. Das Foto wurde im Garten des Vereinslokals Kresken (heute Bontenackel) aufgenommen. Die Ziege war kein Maskottchen des Vereins, sondern dazu bestimmt, als Hauptgericht am Cäcilienessen teilnehmen.


 

 

 

 

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