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Männergesangverein 1853 Süchteln-Vorst

Geschäftsbericht 01.01.2007 – 31.12.2007

 

In diesem Bericht über das abgelaufene Jahr 2007 sind lediglich die mehr oder weniger „offiziellen“ Termine unseres Chores aufgelistet. Sie geben das Chorleben natürlich nur unvollständig wieder, da ein nicht unerheblicher Bestandteil eines funktionierenden Vereines im Zusammenhalt und in der Geselligkeit, aber auch aus der alltäglichen ernsthaften Probenarbeit besteht.

 

Freitag, 05. Januar 2007                1. Probe im Neuen Jahr

Wir begannen das neue Jahr 2007 mit einer ersten kurzen Probe in unserem Vereinslokal, zu welcher neben 36 Sängern auch zwei Gäste begrüßt werden konnten.

 

Freitag, 12. Januar 2007                Jahreshauptversammlung

An der harmonisch verlaufenen Jahreshauptversammlung nahmen 48 Sänger, zwei Gäste und der Chorleiter Bernd Cuypers teil. 5 Sänger fehlten entschuldigt, einer fehlte unentschuldigt. Alle weiteren Informationen bezüglich der JHV sind dem ausführlichen Protokoll, verfasst von unserem 2. Geschäftsführer Klaus Mallmann, zu entnehmen.

 

Freitag, 19. Januar 2007                Probe

Anlässlich der ersten Probe nach unserer Jahreshauptversammlung stellten wir fest, dass unser Vereinslokal, die Reithalle „Heitzer“ auf der Franziskusstraße, mit Guiseppe Nolfo einen neuen Pächter hat.

 

Freitag, 09. März 2007                            Probe

Wir haben ein neues Vereinslokal, bzw. unser altes Vereinslokal hat einen neuen Namen. Aus „La Stalla“ wurde „Taverna dei Conti“, ansonsten hat sich nichts geändert.

 

Samstag, 10. März 2007                 Kreissängertag

Der Grenzlandsängerkreis hielt seine Jahreshauptversammlung, den Kreis-sängertag, an diesem Samstag um 14.30 Uhr im Turnerheim in Rheydt ab. Obwohl alle Chöre rechtzeitig eingeladen waren und dringend gebeten worden waren, doch wenigstens einen Vertreter zu entsenden, war kaum mehr als die Hälfte der Chöre vertreten. Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde mit Winfried van Hoof ein Mitglied unseres Chores in den Vorstand gewählt (2. Schriftführer / 2. Geschäftsführer).

 

Freitag, 16. März 2007                            Probe

Der Sängerbund NRW hat nach zahlreichen Protesten von Sängern, Chören und Verbänden den vor einem Jahr abgeschafften Ehrenausweis für 50jährige Singetätigkeit wieder eingeführt. So konnte dieser Ausweis anlässlich der Probe (übrigens mit einer rekordverdächtigen Beteiligung von 45 Sängern) an die im vorigen Jahr geehrten Jubilare, u.A. unseren Sangesbruder Hermann Holzschuh, überreicht werden.

 

Freitag, 16. März 2007                            MGV-Preis-Skat-Turnier – Vorrunde

Nach der Probe setzten sich 16 Sänger und zwei Gäste an 6 Tischen zur Vorrunde der 12. Auflage des MGV-Preis-Skat-Turniers in der Gaststätte unseres Vereins-lokals zusammen. Nach Mitternacht vertagte man sich auf den folgenden Freitag zur Endrunde.

 

Freitag, 23. März 2007                            MGV-Preis-Skat-Turnier – Endrunde

Wiederum nach der Probe fand die Endrunde unseres Skatturnieres statt, diesmal in unserem Probenraum. Leider standen hier nur 5 Tische zur Verfügung, und ein sechster Tisch war auch nach zahlreichen Nachfragen und Anmahnungen nicht zu bekommen. Hier zeigte sich unser Vereinswirt Guiseppe Nolfo von einer eher unfreundlichen und wenig kooperativen Seite. Immerhin war seit der Vorwoche bekannt, dass wir sechs Tische benötigten. So musste nach längerem Hin und Her eine Skat-Gruppe in die Gaststätte ausweichen. Sieger wurde mit 3.300 Punkten unser Sangesbruder Willi Dückers.

 

Freitag, 13. April 2007                            Eiertipp

Die Probe fiel an diesem Freitag nach Ostern aus, und so trafen sich die Sänger zum traditionellen Eiertipp um 20.00 Uhr in der Gaststätte „Bontenackel“. Im gleichen Raum fand zeitgleich auch ein Eiertipp der „Oldtimer-Freunde“ statt. Bedingt durch Urlaub und ein Freitagsspiel der Bundesliga, wo mehrere Sänger der Gladbacher Borussia im (leider vergeblichen) Abstiegskampf beistehen wollten, war die Beteiligung bei diesem Eiertipp eher gering. Insgesamt 29 Sänger erhielten jeder drei buntgefärbte Eier und stürzten sich in den Wettkampf. Als Sieger mit dem härtesten Ei wurde unser Sangesbruder Gerd Swantusch mit einer Flasche „Mariacron“ belohnt, welche dieser – entgegen aller Traditionen – unangebrochen mit nach Hause nahm.

 

Sonntag, 06. Mai 2007                            50 Jahre „pro vocale lyra“ Viersen

Der Männerchor „pro vocale lyra“ Viersen, in welchem unser Vorsitzender Dieter Heyer ebenfalls Mitglied ist,  feierte im Jahr 2007 sein 50jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatte er zu einem Festakt um 11.00 Uhr in die Viersener Generatorenhalle geladen. Hier nahm eine kleine Abordnung unseres Chores teil, gratulierte dem Chor und überreichte auch ein Präsent zum Jubiläum. Bei einem anschließenden Umtrunk und Imbiss konnten die guten Kontakte zu diesem Chor gepflegt werden.

 

Donnerstag, 17. Mai 2007              Vatertagstour

Das Wetter war ideal für eine Vatertagstour an diesem Christi-Himmelfahrts-Tag. Nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu sonnig, aber trocken. Optimale Bedingungen für eine Fahrradtour. So trafen sich morgens kurz vor zehn Uhr etwa 25 Sänger und Gäste zur traditionellen Vatertagstour im Vereinslokal. Nach einer ersten Stärkung, teils noch Kaffee, teils schon kalte Getränke, stieg man auf die Fahrräder und radelte gemeinsam die Ritterstraße hinauf. Hier zog sich bei leichter Steigung das Feld schon etwas auseinander, und auf dem Mühlenheuweg schieden sich dann die Geister. Die „Bergziegen“ radelten hinauf, die „Flachländer“ hatten ihre liebe Mühe. Aber auf der Bergkuppe wurde dann gewartet, bis auch der letzte Vatertags-Tourist oben angekommen war.

 

Die rasante Talfahrt entschädigte für den mühsamen Anstieg und dann ging es durch Dornbusch, vorbei an mehreren einladenden „Tankstellen“ bis zum Kölsum, wo in der Gaststätte „Bertges“ eingekehrt wurde. Die Wirtinnen, sonntäglich in weißen Kittelschürzen gekleidet, erwarteten uns schon, und nachdem wir unsere Plätze zugewiesen bekommen hatten, die Bestellung aufgenommen und das Fass angeschlagen war, bekamen wir dann doch rasch unsere Getränke. Die durstigen Kehlen wurden mit mehreren Getränken „geölt“, mehrere Lieder erklangen, und dann ging es weiter in Richtung Breyeller See.

 

Dankenswerterweise hatten mehrere Sänger Notrationen eingepackt, und so konnte man die nächsten Kilometer mit Wurst und diversen Schnäpsen zur Stärkung gut überstehen. Nächste Station war der „Alte Braukeller“ in Kindt, wo uns neben Ge-tränken auch unser Mittagessen erwartete. Ein Salatbuffet als Vorspeise, und Pommes, Kroketten, verschiedene schmackhafte Soßen und Schweine- und Putenschnitzel „bis zum Abwinken“ sättigten auch den hungrigsten Sänger. Nach einer letzten Runde Getränke an der Theke und einem Lied auf dem Hof wurden die Fahrräder wieder bestiegen, und weiter ging’s.

 

Über Rieth und durch die Metgesheide nach Sassenfeld zur frisch und aufwendig renovierten „Lüthemühle“, wo wir uns im Biergarten niederließen und mit einigen Getränken stärkten. Nach einem kurzen Abstecher in Lobberich bei unseren früheren Vereinswirten, der Familie Lemmen, ging es wieder – mehr oder weniger mühsam – über den Berg in Richtung Heimat.

 

Im Hagenbroich besuchten wir die Maria-Lichtmess-Bruderschaft, die im und am Feuerwehrgerätehaus ihr Sommerfest (oder was auch immer) mit Grill, Getränke-pavillon usw. feierte. Ab hier wurde der weitere Tourverlauf uneinheitlich. Während manche Sänger gegen 19.00 Uhr im Vereinslokal auftauchten und den Tag hier ausklingen ließen, blieben andere im Hagenbroich „kleben“ und wurden an diesem Tag nicht mehr gesehen.

 

Eine schöne Tour ohne Pannen und Stürze. Lediglich ein zwischenzeitlicher kleiner Schwächeanfall war zu verzeichnen. Fahrstrecke: knapp 40 Kilometer.

 

Sonntag, 27. Mai 2007                            Festakt „60 Jahre SAB Bröckskes“

Die Firma unseres Protektors Peter Bröckskes feierte im Jahr 2007 ihr 60jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Grund wurde am Pfingstsonntag mit der gesamten Belegschaft, vielen Gästen und unserem MGV gefeiert. Die etwa 1.500 qm große Versandhalle war festlich geschmückt, geschmackvolle Tischdekorationen und üppiger Blumenschmuck vervollständigten das festliche Ambiente. Ein buntes Programm wurde geboten, woran auch unser MGV mit zwei Auftritten beteiligt war. Für den ersten Beitrag erhielten wir viel Applaus, aber bei unserem zweiten Auftritt tobte der Saal. Bei „Drink doch eene mit“ von den Bläck Föös und zwei speziell für die SAB getexteten Liedern erlebten wir Beifallsstürme wie selten zuvor. Landestypische kulinarische Köstlichkeiten aus allen Niederlassungen der SAB verwöhnten Sänger und Gäste, und es wurde, auch dank unserer Beiträge, ein tolles und recht lange andauerndes Fest.

 

Freitag, 15. Juni 2007                    Fototermin, letze Probe vor den Ferien

Die Sommerpause nahte, und zur letzten Probe vor den Ferien erschienen die Sänger im schwarzen Anzug, da an diesem Tag auch ein aktuelles Chorfoto erstellt werden sollte. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis alle Sänger und der Chorleiter auf den Stufen der Süchteln-Vorster Kirche endlich einigermaßen richtig standen bzw. saßen. Insgesamt 5 Sänger waren zu der Choraufnahme nicht anwesend, aber auf wundersame Weise war auf dem Chorfoto im Weihnachtsheft der komplette Chor abgebildet. Die Technik macht es möglich. Die anschließende Probe verlief normal.

 

Sonntag, 17. Juni 2007                            Frühschoppen in Dülken-Nord

Bevor die Sommerpause wirklich begann, hatten wir noch einen Auftritt zu absolvieren. Die Sänger aus Dülken-Nord hatten unseren Chor zum Freundschafts-singen auf dem Gelände der Dülkener Overberg-Schule eingeladen. Viele unserer Sänger mit Partnerinnen reisten bei schönem Wetter mit dem Fahrrad an. Bei diesem Sängerfrühschoppen sangen wir mit ca. 35 Sängern mehrere Lieder unter der Leitung unseres Chorleiters Bernd Cuypers. Getränkepavillon, Cafeteria und Grillstand sorgten für das leibliche Wohl und luden zu längerem Verweilen ein.

 

 

-         Sommerprogramm –

Obwohl jetzt eine fünfwöchige Sommerpause im Probenbetrieb war, wurde doch wieder, wie schon in den Vorjahren, ein Alternativprogramm für alle Sänger geboten. Die Teilnahme lag jeweils bei ca. 20 – 25 Personen.

 

Freitag, 22. Juni 2007                    Einkehr bei Ziemes

Am ersten probefreien Freitag trafen sich die Sänger mit ihren Fahrrädern im Biergarten des Vereinslokals. Nach einigen Getränken bestieg man die Fahrräder zu einer Fahrradtour von knapp 300 Metern. Ziel war das Anwesen unseres Sangesbruders Jakob Ziemes, der zu Umtrunk und Imbiss geladen hatte. Es wurde ein sehr langer Abend, in dessen Verlauf zu vorgerückter Stunde auch noch ein Billard-Turnier ausgetragen wurde.

 

Freitag, 29. Juni 2007                    Einkehr bei Paletzki

Wieder traf man sich im Vereinslokal, und wieder bestiegen die Sänger nach einigen stärkenden Getränken ihre Fahrräder. Diesmal war die Radtour wesentlich weiter, immerhin ca. 3 Kilometer bis zur Leibnizstraße in Süchteln. Unser Sangesbruder Achim Paletzki hatte die Sänger eingeladen, und kalte Getränke, belegte Brötchen und frisch gebackene Pizza sorgten für das leibliche Wohl im Wintergarten seines Anwesens. Viel bestaunt wurde seine außergewöhnliche Idee, eine Toilettenanlage für diesen Abend zu bauen. Es war eine Meisterleistung an Fantasie und Ingenieurskunst.

 

Freitag, 13. Juli – Samstag, 14. Juli 2007        Golf-Schnupperkurs

Unser Sangesbruder Uli Beginen hatte dafür gesorgt, dass unser MGV an einem „Golf-Schnupperkurs“ auf der Golfanlage „Haus Bey“ in Hinsbeck teilnehmen konnte. Im Vorfeld wurden die Rahmenbedingungen abgesprochen und schnell war man sich einig, dass diese Veranstaltung mit einer Übernachtung und einem zünftigen Grillabend stattfinden sollte.

 

Viele der Teilnehmer trafen sich mit Gepäck und Fahrrad im Vereinslokal und wollten mit dem Fahrrad nach Hinsbeck fahren. Manche fuhren auch mit dem Auto, oder kamen später am Abend nach. Die Fahrradgruppe hatte sich auf der Ritterstraße schon teilweise aus den Augen verloren, aber nach einer längeren Sammelaktion waren wieder alle zusammen. Gemeinsam radelte man bei tollem Wetter über Bocholt und Oirlich, wo einige Sänger nochmals kurz die Orientierung verloren, in Richtung Hinsbeck.

 

Eine gepflegte, heckenumsäumte große Wiese direkt neben dem historischen „Haus Bey“ war für uns reserviert. Als die Radfahrer das Ziel erreichten, war von unseren jüngeren Sängern bereits eine uns von der Süchtelner „Waldjugend“ zur Verfügung gestellte „Jurte“ als Schlafzelt aufgebaut worden. Auch das Transport-fahrzeug des MGV stand, voll gepackt mit Tischen, Bänken, Grill, und wirklich Allem, was man für einen längeren Aufenthalt benötigt, bereit. Hier hatten unser „Spediteur“ Axel und unsere beiden Beisitzer wirklich ganze Arbeit geleistet und alles bis ins kleinste Detail geplant.

 

Schnell war das erste Fass angeschlagen und auch die Holzkohlen auf dem Grill brannten schon rasch. Während man sich stärkte, wurden auch die Nachtlager ausgesucht und vorbereitet. Alle machten sich Gedanken, was einen wohl am nächsten Tag erwarten würde, und wie sich die Sänger bei dieser doch uns weitestgehend unbekannten Sportart anstellen würden. Nach den ersten Stär-kungen hatten wir die Gelegenheit, bei einer ersten Platzbegehung das uns unbekannte „Grün“ kennen zu lernen und erste Informationen über den Golfsport und das Verhalten auf Golfplätzen zu erhalten. Die Qualität, Dichte und Beschaffenheit des Rasens auf der gesamten Anlage wurde viel bestaunt und diskutiert.

 

Der Abend wurde dann sehr lang. Rund um ein Lagerfeuer, mit dem angestrahlten „Haus Bey“ im Hintergrund, sammelte sich die Sängerschar und es erklangen noch zahlreiche Lieder, und ebenso zahlreiche Getränke wurden vertilgt. Nach und nach suchten die Sänger ihr Nachtlager auf, manche mit ihrem Schlafsack in freier Natur, andere im Zelt. Die Nacht verstrich ohne weitere Vorkommnisse, aber sehr geräuschvoll.

 

Am nächsten Morgen wurden die Sänger dann mit einem äußerst reichhaltigen und schmackhaften Frühstücksbuffet verwöhnt, welches von der Gastronomie von „Haus Bey“ zubereitet wurde. So gestärkt wurde es dann langsam ernst. Bei wiederum herrlichem Wetter konnte der Golfschnupperkurs beginnen. Als Golf-lehrer fungierten ein professioneller Golflehrer der Clubanlage sowie unser Sangesbruder Uli Beginen. Auf der „Driving Range“ übten wir die gar nicht so einfachen Abschläge, und auf dem „Putting Green“ das gekonnte einlochen. Nachdem wir hier unsere ersten Erfahrungen gemacht hatten, und uns die Verhal-tensregeln auf Golfplätzen nahe gebracht waren, konnten die neu erworbenen Fähigkeiten dann in der Praxis angewandt werden. Es wurde auf dem öffentlichen 6-Loch-Platz ein Mini-Turnier gespielt, wobei sich manche Talente offenbarten, allerdings auch viele äußerst eigenwillige Schläge zu bewundern waren. Aber es wurde niemand ernsthaft verletzt.

 

Nach mehreren anstrengenden und schweißtreibenden Stunden auf dem schatten-losen Platz wurde es dann aber Zeit für eine Stärkung in Form von einigen kalten Getränken. Wir bedankten uns herzlich bei unserem Golflehrer, dem die ganze Sache auch sichtlich Spaß gemacht hatte und machten noch ein Gruppenfoto der gesamten „Golfabteilung“ unseres MGV.

 

Dann war es Zeit für den Aufbruch. Das Zelt wurde abgebaut und alle Utensilien wurden verladen. Hierbei stärkte man sich noch mit einem letzten Fässchen Bier, welches kurzerhand noch rasch angeschlagen und geleert wurde. Als dann alle Spuren unseres Lageraufenthaltes beseitigt waren, ging es gut gelaunt und um eine sportliche Erfahrung reicher, wieder in Richtung Süchteln-Vorst.

 

Anmerkung: Besonders erwähnenswert an dieser Stelle ist die Herzlichkeit, mit welcher wir in Hinsbeck aufgenommen wurden. Nicht nur, dass uns der Platz zum Zelten zur Verfügung gestellt wurde, wir konnten die Sanitäranlagen, Kühlhaus der Gaststätte usw. nutzen, und es wurde seitens der Leitung der Golfsportanlage sogar angeregt, das Ganze im nächsten Jahr zu wiederholen. Wir fühlten uns als willkommene Gäste!

 

Freitag, 27. Juli 2007                     Erste Probe nach der Sommerpause

Mit 33 Sängern begann die erste Probe nach der Sommerpause. Sie fand unter der Kirche statt, da unser Vereinswirt für diesen Abend eine größere Gesellschaft hatte und uns gebeten hatte, nicht bei ihm zu proben. Wir probten nur kurz und gingen dann zum Vereinslokal zu dieser Feier, denn es handelte sich um eine Jubilarfeier der Firma Bröckskes.

 

Wir waren gebeten worden, als Überraschung ein Ständchen zu bringen, was wir gerne taten. Nach längerem Zögern durften wir dann das in der Gaststätte befind-liche Klavier des Wirtes benutzen, nachdem unser Chorleiter versprochen hatte, es nicht kaputt zu machen! Wir sangen einige Lieder, auch die „Bröckskes-Hymne“ vom Jubiläumsfest, erhielten sehr viel Beifall und als kleinen Dank drei Runden von unserem Protektor Peter Bröckskes.

 

Da schönes Wetter war, wurden die Biere draußen im Biergarten getrunken, dann verabschiedeten sich die Sänger, da der Wirt ja gebeten hatte, an diesem Tag nicht zu kommen. Hinterher stellte sich dann heraus, dass er wohl doch mit unserem Bleiben gerechnet hatte, extra zusätzliches Bier eingekauft hatte (!?!) und stocksauer war, als die Sänger von dannen zogen.

 

Samstag, 28. Juli 2007                             MGV-Grillfest

Es ist mittlerweile schon fast zur Tradition geworden, dass zum Auftakt des Probenbetriebes nach der Sommerpause ein Grillfest mit unseren Partnerinnen stattfindet. Ort des Geschehens war wieder die Schreinerei und das Außengelände unseres Sangesbruders Hans-Josef Heines im Kirspel, umfunktioniert zu „Festhalle“ und „Festplatz“. Grill und Pavillon waren aufgebaut, die Werkstatt war auf- und teilweise ausgeräumt. Tische und Bänke waren ausreichend vorhanden, um sich zum Essen oder auch so niederzulassen, und zum frisch Gegrillten gab es zahlreiche, meist von Sängerfrauen, aber auch von verschiedenen Sängern, zubereitete und gestiftete, Salate.

Es wurde wieder ein sehr langer und sehr geselliger Abend mit viel Gesang und bester Stimmung. Auch unseren Protektor Peter Bröckskes mit seiner Gattin und unseren Chorleiter Bernd Cuypers mit Frau konnten wir erstmalig zu diesem Fest im Kreise der Sängerfamilie begrüßen. 

 

Sonntag, 19. August 2007              „Singen im Park“ in Oedt

Die Sängervereinigung 1900/11 Oedt wollte eine alte, fast vergessene Tradition wieder aufleben lassen, das „Singen im Park“. Hierzu waren wir in den Park hinter dem alten Oedter Rathaus eingeladen. Viele Sänger waren verhindert, aber mit 30 Sängern sangen wir unter der Leitung unseres Chorleiters mehrere Lieder. Neben unserem Chor nahmen die Oedter Sängervereinigung mit ihrem Männerchor und mit dem vor kurzem gegründeten gemischten Chor, der Oedter Frauenchor, der MGV St. Hubert sowie das Oedter Mundartquartett teil. Nach einigen gemeinsam vorgetragenen Liedern konnte bei herrlichem Sommerwetter noch der Cafeteria und dem Getränkepavillon zugesprochen werden, bevor es gegen Abend dann doch zu regnen begann, was diesen musikalischen Nachmittag dann abrupt beendete.

 

Freitag, 24. August 2007                Probe

Das hätte sich keiner unserer Sänger träumen lasen: An diesem Freitag fand zum letzten Mal im Jahr 2007 eine Probe in unserem Vereinslokal statt. Der Wirt eröffnete uns, dass wir in seiner gehobenen Gastronomie ein Störfaktor wären und wir ab sofort unerwünscht wären. Wir dürften zwar – gegen entsprechende Miete – den Probenraum weiter nutzen, aber die Gaststätte sollten wir nicht mehr betreten, weder vor noch nach der Probe.

 

In den MGV-NEWS, dem Informationsblatt unseres Chores, war daraufhin eine persönliche Meinungsäußerung abgedruckt, welche an dieser Stelle zur Verdeut-lichung des Sachverhaltes in Teilen eingefügt ist:

MEINE MEINUNG zu: unser

„Vereinslokal“ und unser „Vereinswirt“

 

Ein wichtiger Anlaufpunkt für einen Verein, ob Sportverein, Gesangverein oder was auch immer ist ein Vereinsheim oder ein Vereinslokal, welches dem Verein und den Mitgliedern als eine Art „Heimat“ dient. Hier trifft man sich - in unserem Fall zu den Proben - und natürlich auch vorher, nachher und auch sonst schon mal in der Woche zu geselligen Stunden an Theke und Tischen.

 

Nach der Schließung unseres langjährigen Domizils „Haus Eickes“ fanden wir in der Gaststätte der „Reithalle Heitzer“ eine neue Heimat mit einem sehr gut für unsere Zwecke geeigneten Probenraum. Wir wurden von Sabine und Franz-Josef Heitzer herzlich aufgenommen, fühlten uns immer wohl und hatten stets den Eindruck, gern gesehene Gäste zu sein.

 

Mit der Übernahme der Gaststätte im Februar 2007 durch den jetzigen Pächter Guiseppe Nolfo änderte sich zuerst nur wenig für unseren Chor, allerdings ließ er schon schnell durchblicken, dass wir zu wenig verzehren würden!!!, er hohe Kosten für den Probenraum hätte (welche denn im Sommer?), zu wenige der Sänger mit ihren Familien zum Essen kommen würden (warum wohl, bei dem „Starkoch“?), usw., usw.

 

Er vermittelte uns Sängern immer wieder das Gefühl, dass wir eigentlich unerwünscht wären, aber trotzdem möglichst viel verzehren sollten, wie auch immer das zusammenpasste. Nachdem er dann schon einzelnen Sängern Hausverbot erteilt hatte (aus nichtigen Gründen oder Sprach-problemen), teilte er uns in der Woche vor unserem Ausflug mit, dass wir den Probenraum freitags weiter – gegen Miete – nutzen dürften, wir aber in der Gastronomie vor und nach der Probe unerwünscht wären. Wir würden den Geschäftsablauf mit seiner gehobenen Gastronomie stören.

 

Schon am nächsten Tag hatte der Wirt eigenmächtig das Schild mit der Aufschrift „Vereinslokal des MGV 1853 Süchteln-Vorst“, welches sich neben der Eingangstür zur Gaststätte befand, abmontiert. Gleichzeitig tauschte er auch das Schloss an der Tür zum Probenraum aus, so dass wir außerhalb seiner Öffnungszeiten keinen Zugriff auf Fahne, Notenmaterial usw. hatten.

Deutlicher kann ein Rauswurf kaum sein!

 

Mittlerweile ist auch von einer Raumnutzung – wie auch immer – keine Rede mehr. Wir haben alle unsere Besitztümer (Noten, Fahnen, Klavier usw.) aus dem Raum entfernen müssen und haben als Chor quasi Lokalverbot!!! Dies ist dem MGV in seiner mittlerweile 154jährigen Geschichte wohl auch noch nicht passiert, das er in seinem Vereinslokal unerwünscht ist!

 

Dankenswerterweise wurden uns die Räumlichkeiten unter der Kirche zur Verfügung gestellt, so dass der Probenbetrieb hier stattfinden kann und auch Notenschränke usw. hier untergestellt werden können. Aber dies kann und soll keine Lösung auf Dauer sein. Wir möchten wieder ein Vereinslokal haben und die Familie Heitzer würde uns auch wohl gern wieder in ihren Räumlichkeiten sehen, hat aber anscheinend keine Handhabe gegen den Pächter.

 

So können wir nur hoffen, dass das Gastronomie-Konzept von Guiseppe Nolfo NICHT aufgeht und er so schnell wie möglich Süchteln-Vorst verläßt, damit die Gaststätte Heitzer“ wirklich wieder zu unserem Vereinslokal werden kann.

 

Freitag, 31. August – Sonntag, 02. September 2007          Sängerfahrt

Rund ums Bier und Meer in Jever und in Wilhelmshaven

31. August – 02. September 2007

42 Sänger, 3 Gäste und der Chorleiter trafen sich am Abreisetag schon um acht Uhr morgens zum gemeinsamen Frühstück in der Gaststätte „Bontenackel“. Gestärkt und mit einer „Jever-Tasche“ voller Informationsmaterial versehen bestieg man dann nach Verladung der Koffer den Bus, und um neun Uhr ging die Reise los. Ziel war Jever, die „Bierstadt“ im Herzen Ostfrieslands. Nach mehreren Zwischenstopps und Zustieg eines z.Z. in Norddeutschland stationierten Sängers erreichten wir gegen 14.00 Uhr unsere Unterkunft für die nächsten Tage, das „Friesen-Hotel“ in Jever.

 

Es blieb nur wenig Zeit für den Bezug der Zimmer, denn schon um 15.00 Uhr stand die Besichtigung des Friesischen Brauhauses und des Brauereimuseums auf dem Plan. Unter fachkundiger Führung lernten wir die moderne Anlage zur Her-stellung der bekannten Jever-Biere kennen, und im Museum war anschaulich dargestellt, wie in früheren Zeiten Bier gebraut wurde. Nach so viel Theorie wurde es dann auch höchste Zeit, die Praxis folgen zu lassen und die Spezialitäten der Jever-Brauerei zu probieren. Nach mehreren Bieren, einigen Liedern und einem Präsent der Brauerei für Jeden blieb Zeit, eine erste Stadterkundung zu unter-nehmen.

 

Schon nach wenigen Minuten erreichte die Sängerschar die „Altstadtbrauerei“, wo in der urigen Gaststätte das „Marienbräu“ gebraut wird. Nach nur einem Glas dieses Bieres war allen klar, warum dieses Gebräu auf dem Biermarkt keinerlei Bedeutung hat. Kaum jemand mochte ein zweites Glas.

 

Auch der Abend stand im Zeichen des Bieres. In der Gaststätte „Bierakademie“ wurde uns ein Friesensteak serviert, bevor wir unsere Studien in Sachen Bier auf-nahmen. 4 verschiedene Biersorten mussten in größeren Mengen gekostet werden, um das begehrte „Bierkenner-Diplom“ zu erhalten. Viele Sänger haben bis tief in die Nacht bei Wiederholungs-Tests verbracht, aber letztlich erhielt jeder sein Diplom, so dass sich jetzt alle Teilnehmer als diplomierte Biertrinker und –kenner bezeichnen können.

 

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet stand für den Samstag der Besuch der Hafenstadt Wilhelmshaven auf dem Programm. In einer fast dreistündigen Stadt-rundfahrt mit unserem Bus wurden uns vom engagierten Reiseführer die Stadt und der Marinehafen gezeigt und fast jedes Haus erklärt. Anschließend konnte auf der Maritimen Meile flaniert und eingekehrt werden, das Marinemuseum oder eine der anderen Attraktionen besucht werden. Auch das Wahrzeichen der Stadt, die „Kaiser-Wilhelm-Brücke“, feierte an diesem Tag mit einem Markt ihren 100. Geburtstag. Der Abend klang, nach einem üppigen Buffet im „Jever-Fass“ gemütlich bis überschäumend und teilweise lang anhaltend aus.

 

Der Sonntag sollte uns, nach dem Frühstück, die Stadt Jever näher bringen. In einer einstündigen Führung lernten wir noch einige uns bis dahin unbekannte Stellen der Stadt kennen, sangen in der Kirche spontan das „Heilig“ und trafen uns dann zum Sängerfrühschoppen in der „Bierakademie“. Hier stellte man schnell fest, dass der Name der Gaststätte zu Recht bestand. Mit den 8 verschiedenen gezapften Biersorten klappte es ganz gut, aber die Küche des Hauses war total überfordert, und nicht jeder bekam etwas zu Essen im Laufe des Frühschoppens. Es war halt eine „Bier-„ und keine „Speisen-Akademie“!.

 

Am Nachmittag fuhren wir dann, teilweise recht müde, mit unserem Bus nach Süchteln-Vorst zurück, wo dann gegen 20.00 Uhr in der Gaststätte „Bontenackel“ ein mehr oder weniger langer Ausklang dieser gelungenen Sängerfahrt stattfand.

 

Freitag, 21. September 2007                    Ständchen Goldhochzeit

Wir trafen uns schon um 19.00 Uhr zu einer verkürzten Probe, da wir anschließend den Eheleuten Mathias Meertz ein Ständchen zu ihrer Goldhochzeit bringen wollten. Gegen 19.30 Uhr trafen wir am Bauernhof auf dem Zerresweg ein und gratulierten dem Jubelpaar mit einigen Liedern zu ihrem Fest. Zum Umtrunk wurden wir dann in die zur Bar umdekorierte Scheune gebeten, wo neben kalten Getränken verschiedener Art auch noch ein Imbiss gereicht wurde. Natürlich erklangen in geselliger Runde noch mehrere Lieder, bevor sich die Sänger langsam verabschiedeten.

 

Freitag, 05. Oktober 2007              Auszug aus der Reithalle

Nun war es soweit, wir mussten unseren Probenraum endgültig räumen. An diesem Freitag war keine Probe, und mit mehreren Sängern räumten wir alle unsere Besitztümer – unter den wachsamen Augen unseres Ex-Vereinswirtes, der anschei-nend befürchtete, dass wir Sachen einpacken würden, die uns nicht gehörten – aus und schafften sie in die Räumlichkeiten unter der Kirche.

 

Ein trauriges Kapitel in unserer Vereinsgeschichte, aber es spricht alles dafür, dass wir in absehbarer Zeit wieder in unser Vereinslokal zurückkehren können.

 

 

Sonntag, 14. Oktober 2007            Hl. Messe

Auf unsere Einladung hin gestaltete das Jagdhorn-Bläser-Corps aus Vorst um 09.45 Uhr eine Hubertusmesse in der Süchteln-Vorster Pfarrkirche St. Franziskus. Die Messe war sehr gut besucht und reichlicher Applaus dankte den Jagdhorn-bläsern für ihre Musikvorträge.

 

Sonntag, 14. Oktober 2007            Morgenkonzert

Im Anschluss an die hl. Messe fand unser mittlerweile schon traditionelles Mor-genkonzert ab 11.00 Uhr in der Reithalle „Butschenhof“ statt. Eine Bühne war installiert, ein Getränkepavillon, ein großes Zelt für den Speisenverkauf und unzählige Biertischgarnituren waren aufgebaut und ansprechend herbstlich deko-riert. Die Halle hatte einen ziemlich neuen Sandboden, wodurch der im Vorjahr etwas strenge Geruch nach Pferd nicht mehr auftrat. Allerdings klebte der Sand penetrant an den Schuhen und war nur schwer zu entfernen.

 

Der Getränkeausschank war in der Hand der Familie Heitzer. Die Bewirtung mit Speisen hatte unser Chor übernommen, da der Wirt der Gaststätte hier nicht ein-gebunden war. Einige unserer Sängerfrauen servierten appetitlich dekorierte belegte Brötchen, heiße Bockwurst und Frikadellen.

 

Da der Wirt der Gaststätte mit unserer Veranstaltung nichts zu tun hatte, konnten auch die Toiletten der Gaststätte nicht genutzt werden. Aus diesem Grund war ein Toilettenwagen vorhanden. Der Wirt Guiseppe Nolfo hatte sich anscheinend eine Konkurrenzveranstaltung für diesen Tag ausgedacht: Eine große Tafel kündigte eine „Bier für 1 EURO“-Aktion an. Wie das in sein Konzept der gehobenen Gastronomie passen soll, war allen schleierhaft. Da man durch die Trennscheiben zwischen Halle und Gaststätte eine gute Sicht hatte, konnte man das Treiben in der Gaststätte beobachten. Maximal vier Thekengäste befanden sich dort, gegessen hat anscheinend niemand. Aber von der Gaststätte aus hatte man bestimmt einen schönen Ausblick in die Reithalle mit ihren weit über 500 Sängerinnen, Sängern und Gästen.

 

Der Eintritt zu diesem musikalischen Frühschoppen war frei, und auf Plakaten und Handzetteln war darauf hingewiesen worden, dass eventuelle Erlöse dem Förderverein der St. Franziskus-Schule zugute kommen sollten.

 

Mit einem mehr als dreistündigen Programm wurden die zahlreichen Besucher unterhalten. Neben unserem Chor nahmen an diesem Frühschoppen teil: das Jagd-hornbläsercorps Vorst, der Männerchor des Kirchenchores Cäcilia an St. Helena, der Kirchenchor „Cäcilia“ St. Franziskus Süchteln-Vorst, der Shanty-Chor Neuss, der MGV Werk-Chor Bosch Viersen, der MGV „Sängerbund“ Dülken-Nord, der Gemischte Chor der Sängervereinigung Oedt und der MGV „Cäcilia“ Wankum. Der Oedter Frauenchor hatte kurzfristig absagen müssen, da sie sich am Vortag spontan von ihrem Chorleiter getrennt hatten, nachdem sie aus der Presse erfahren hatten, dass er wegen des Verdachtes auf Kindesmissbrauch im Wiederholungsfall vor Gericht stand.

 

Ferner trat im Rahmen der Vorstellung der St. Franziskus-Schule auch der Schul-chor dieser Förderschule mit zwei Liedern auf und erntete viel Beifall. Bei einer anschließenden Sammelaktion zu Gunsten des Fördervereins dieser Schule kam ein schöner Betrag in die Sammeldosen. Auch im Eingangsbereich der Halle stand eine Sammeldose, und da auch der gesamte Erlös aus dem Selbstorganisierten Speisenverkauf  dem Förderverein zugute kam, ergab sich ein Gesamtbetrag von 1.100,- €. 

 

Auch nach dem Ende des offiziellen Programms, welches wieder mit einigen, von allen Sängern gemeinsam vorgetragenen Liedern stimmgewaltig gegen 14.15 Uhr endete, wollten viele Sänger und Gäste noch nicht heim. Bis zum späteren Abend erklangen immer noch Lieder in Pavillonnähe.

 

Samstag, 10. November 2007                  Konzert in Tegelen

Die Sänger der „Tegelse Hofzangers“ hatten uns, als Gegenbesuch zu ihrer Mess-gestaltung und Frühschoppenteilnahme in 2006, zu einem Konzert eingeladen. Obwohl der Termin das ganze Jahr über bekannt war, waren viele Sänger verhindert, und so trat unser Chor mit nur 35 Sängern auf. Das Konzert fand im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums „De Haandert“ in Tegelen statt, Beginn 20.00 Uhr. Bereits um 18.00 Uhr starteten wir mit einem Bus in Süchteln-Vorst und waren entsprechend früh vor Ort. So konnte man die Gastronomie im Foyer besuchen, und auch die Sänger, welche mit dem Auto anreisten und anscheinend die Orientierung verloren hatten, trafen nach langer Fahrt noch rechtzeitig ein. Es blieb auch genügend Zeit für einige Einsingübungen.

 

Neben dem gastgebenden Chor und unserem MGV nach der „Mannenkoor Friendenkring“ aus Stejl mit 76 Sängern teil. Im ersten Auftritt sangen wir „Abend am Niederrhein“ von Quirin Rische, „va pensiero solale dorate“ von Verdi, und „Die Landerkennung“ von Edvard Grieg. Nach der Pause dann „Der Junggeselle“, „Entschuldigung“ und „Mala moja“.

 

Wir erhielten viel Beifall vom zahlreich erschienenen Publikum und konnten nach dem Konzert bei einigen Getränken noch viele Kontakte knüpfen oder auffrischen, bevor der Bus und gegen 23.00 Uhr wieder abholte.

 

Anzumerken bleibt noch, dass wir zu diesem Konzert erstmals unsere neuen Fliegen trugen, was aber niemandem besonders auffiel.

 

Freitag, 16. November 2007                    MGV-Preis-Skat-Turnier (Vorrunde)

Entgegen vorheriger Ankündigungen war an diesem Freitag doch eine Probe an-gesetzt. So fand die 13. Auflage des MGV-Preis-Skat-Turniers erst ab etwa 22.00 Uhr in der Gaststätte „Bontenackel“ statt. 14 Sänger und ein Gast spielten an 5 Tischen die Vorrunde mit jeweils 36 Spielen. Das Startgeld betrug wiederum 5,- Euro und sollte wieder im Verhältnis 4:3:2:1 an die Erstplatzierten als Gewinn ausgezahlt werden.

 

Obwohl in der Gaststätte eine größere Gesellschaft den großen Raum reserviert hatte, fand sich in der Gaststätte, bei allerdings drangvoller Enge, genügend Platz.

 

Sonntag, 18. November 2007                  Volkstrauertag

An der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Süchtelner Waldfried-hof nahm die Fahnenabordnung unseres Chores, wie in jedem Jahr, teil.

 

Freitag, 23. November 2007                    MGV-Preis-Skat-Turnier (Endrunde)

Wiederum nach der Probe, allerdings diesmal mit größerem Platzangebot, wurde die Endrunde des Skatturniers ausgetragen. Sieger wurde mit 2.631 Punkten Willi Dückers, welcher damit zum vierten Mal dieses Turnier gewinnen konnte.

 

Samstag, 08. Dezember 2007                   Rorate-Meditation

An diesem Samstag vor dem 2. Advent fand unser Cäcilienessen statt. Traditionell gestalten wir vorher mit einigen Liedvorträgen eine hl. Messe für die Lebenden und Verstorbenen unseres Chores in der Süchteln-Vorster St. Franziskus-Kirche. An diesem Abend stand allerdings kein Priester zur Verfügung, und unser Chor-leiter musste in Süchteln an der Messe mit Präsentation des neuen Gebetbuches teilnehmen. Dankenswerterweise erklärte sich Herr Diakon Nau bereit, eine Rorate-Meditation mit unserem Chor durchzuführen. Herr Blomenkemper spielte die Orgel und unser Ehrenmitglied Josef Töller übernahm das Dirigat. Die Kirche war entsprechend nur mit zahlreichen Kerzen beleuchtet, da die Rorate-Feiern „vor Erscheinung des Lichts“ (gemeint ist die Geburt Christi) stattfinden. Den Namen tagen sie vom Ruf „rorate caeli desuper …“, zu deutsch: „Tauet, Himmel, von oben …“. Entsprechend wurde auch erst gemeinsam das aus diesem Ruf entstandene Kirchenlied „Tauet Himmel, den Gerechten, Wolken regnet ihn herab“ gesungen. Es war eine sehr stimmungsvolle Feier im Kreise unserer Sängerfamilie, welche wir mit den Liedern „Es kommt ein Schiff geladen“, „Heilig“ und „Sancta Maria“ mitgestalteten.

 

Samstag, 09. Dezember 2007                   Cäcilienessen

Nach dieser kirchlichen Feier fand dann unser traditionelles Cäcilienessen statt. Nach vielen Überlegungen war man übereingekommen, dieses Stiftungsfest, in Ermangelung eines Vereinslokals, in Eigenregie unter der Kirche abzuhalten. Personal für Theke und Bedienung war engagiert. Das Essen, in diesem Jahr wieder gebackenes Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, als Alternative Spießbraten, wurde wieder von der Metzgerei August Maaßen geliefert. Viele hatten im Vorfeld große Bedenken wegen der Raumgröße, aber es stellte sich bei der Veranstaltung bald heraus, dass wesentlich mehr Platz war als in der Gaststätte der Reithalle.

 

Nachdem Sänger, Partnerinnen und Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, konnte es dann auch bald losgehen. Neben den Sängern mit ihren Partnerinnen konnte unser Vorsitzender Dieter Heyer unseren Chorleiter Bernd Cuypers mit Gattin, unser Ehrenmitglied Josef Töller mit Gattin, unseren „Tonmeister“ Heiner Blomenkemper mit seiner Gattin und als Vertretung des Grenzlandsängerkreises Herr Heinz Küppers als Vorsitzenden sowie die Schatzmeisterin Jutta Schaaf begrüßen. Ferner begrüßte er herzlich die Witwen unserer verstorbenen Sänger Gerda Milde, Lore Joeken, Marianne Feicks, Anneliese Jansen, Katharina Mall-mann und Christel van Hoof.

 

Nachdem der Hunger gestillt und einige „Verdauungsgetränke“ verkonsumiert waren, sangen wir unter der Leitung unseres Chorleiters mehrere Lieder, welche uns auch sehr gut gelangen. Anschließend erfolgte die Jubilarehrung. In diesem Jahr hatten wir insgesamt 4 Jubilare zu ehren, und zwar Hans Schäffer für 25jäh-rige Mitgliedschaft im Deutschen Chorverband, Willi Dückers für 4ojährige Mit-gliedschaft im Deutschen Chorverband, Willi Floeth für 4ojährige Mitgliedschaft im Deutschen Chorverband und in unserem MGV und Jakob Reintjes für 50jährige Mitgliedschaft im Deutschen Chorverband. Die Ehrungen durch den Chorverband wurden durch die Vertretung des Grenzlandsängerkreises, Herr Heinz Küppers und Frau Jutta Schaaf, vorgenommen, welche die entsprechenden Urkunden, Nadeln und Ausweise überreichten. Gleichzeitig dankte Herr Küppers dem MGV für die Einladung zu unserem Cäcilienessen, welcher er immer sehr gerne Folge leiste, nicht nur wegen des leckeren Eisbeins, sondern auch wegen der guten Stimmung bei unserem Chor während unserer Veranstaltungen und der stets freundlichen Aufnahme in unseren Reihen. Unser Vorsitzender dankte den Jubilaren ebenfalls für ihre Treue zur Musik und zum Chorgesang und überreichte ihnen jeweils ein Präsent als Dank. Unserem Jubilar Willi Floeth, welcher gleichzeitig auch 40 Jahre Mitglied im MGV ist, überreichte er noch ein zusätzliches Präsent mit Widmung. Weiterhin dankte unser Vorsitzender dem langjährigen 1. Beisitzer Gerd Scheurich für sein achtjähriges Wirken im Vorstand und überreichte ihm als kleinen Dank eine Flasche eines hochprozentigen Getränkes. Gerd Scheurich war im Januar 2007 aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden. Im Laufe des Abends bedankte sich unser Ehrenmitglied Josef Töller bei allen Sängern für die Ernennung zum Ehrenmitglied und überreichte als „Dankeschön“ einen Gutschein über die Beschaffung von Notenmaterial für ein Musikstück unserer Wahl.

 

Der weitere Abend verging „wie im Flug“. Wir hörten mehrere Musikvorträge des Duetts Monika Kretschmann / Norbert Brötsch unter der Klavierbegleitung unseres Chorleiters. Donnernder Applaus dankte für diese Liedvorträge. Dann erschien, nach 12jähriger Pause erstmals wieder, der Nikolaus und hielt sich über eine Stunde bei der Sängerfamilie auf. Viele Begebenheiten des vergangenen Jahres kommentierte er auf teilweise überraschende Weise, rief viele Sänger zu mehr oder weniger ernsthaften Ermahnungen zu sich und erntete viel Gelächter für seine Ausführungen. Des Weiteren hörten wir einen Vortrag einer Dame, welche Mühe hatte, auf ihre „Unschuld“ aufzupassen, ein Gedicht über die Pflegeversicherung und einen längeren „Schulaufsatz“ über Anatomie, speziell über die Lunge. Eine große Verlosung war vorbereitet, und es war schon fast Mitternacht, als endlich von der „Glücksfee“ Jutta Schaaf die zahlreichen Gewinne gezogen wurden.

 

Es war eine tolle Cäcilienfeier, bei welcher die letzten Gäste erst gegen vier Uhr morgens aufbrachen. Die Räumlichkeiten waren ideal für unsere Belange geeignet, und Dank der hervorragenden Organisation im Vorfeld, der guten Bedienung, des leckeren Essens und des kurzweiligen Programms war eine Superstimmung.

 

Anzumerken bleibt noch, dass auch die eingeladene Presse erschien und wenige Tage später ein Farbfoto mit den Jubilaren in der Rheinischen Post abgebildet war.

 

Freitag, 14. Dezember 2007           Probe

Eigentlich eine ganz normale Freitagsprobe. Sie soll hier nur beispielhaft erwähnt werden, da bei vielen Gelegenheiten Runden zu Ehren von Geburtstagen und Feiern zu verschiedenen Anlässen getrunken wurden. Diese alle zu erwähnen, würde den Rahmen dieses Geschäftsberichtes sprengen, obwohl diese Geselligkeit wichtiger Bestandteil des Vereinsgeschehens und –lebens ist.

 

An diesem Abend stand die Gaststätte „Bontenackel“, welche mittlerweile zum „Ausweichquartier“ des MGV geworden ist, wegen einer geschlossenen Gesellschaft nicht zur Einkehr zur Verfügung. So hatten sich unsere Jubilare, gemeinsam mit einem Sänger, welcher Geburtstag hatte, entschlossen, ein Fässchen Bier zu stiften, welches dann nach der Probe getrunken wurde.

 

Samstag, 15. Dezember 2007                   Adventkaffee

Ebenfalls in den Räumlichkeiten unter der Kirche fand unser Adventkaffee statt. Die Tische waren weihnachtlich dekoriert und bei Kaffee, Kakao und diversen Kuchen verbrachte die Sängerfamilie mit Freunden, einschließlich der anwesenden Kinder insgesamt etwa 60 Personen, einige besinnliche Stunden. Natürlich er-schien nach einem gemeinsam gesungenen Lied auch der Nikolaus. Er bescherte die 13 anwesenden Kinder, nach einem Blick in sein goldenes Buch, jeweils mit einer riesigen Leckertüte und einem Weckmann.

 

Aber nicht nur das. Auch die Leiterin der St. Franziskusschule, Frau Theresia Huber, sowie der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Thomas Seerden, waren der Einladung gefolgt. Ihnen überreichte der Nikolaus einen symbolischen Scheck über 1.100 €, dem Erlös aus dem Morgenkonzert im Oktober. Herr Seerden dankte dem MGV für die Idee, den Förderverein der Schule mit dieser Aktion zu unter-stützen, mit herzlichen Worten. Die Presse erschien wiederum, und wenige Tage später war ein Bild vom Nikolaus mit den Vertretern der Schule in der RP zu sehen.

 

Im Anschluss folgte ein Bildervortrag über das Vereinsgeschehen des fast abgelau-fenen Jahres. Unser Sangesbruder Achim Paletzki hatte eine mit Musik vom Morgenkonzert unterlegte Bilderschau vorbereitet, bei welcher in einer knappen halben Stunde über 700 Bilder einen Eindruck der verschiedenen Aktivitäten, wie Ausflug, Grillfest, Morgenkonzert usw., vermittelten.

 

Sonntag, 23. Dezember 2007                   Weihnachtskonzert

Mit unserem traditionellen „Festlichen Weihnachtskonzert“ in der Pfarrkirche St. Franziskus in Süchteln-Vorst schlossen wir das Jahr 2007 festlich ab. Neben unserem Chor mit 50 Sängern wirkte das Dülkener Mandolinenorchester unter der Leitung von Karl-Heinz Feldges mit 25 Musikern und der Tenor-Solist Thomas Heyer mit.

 

Vor dem Konzert hielten wir eine letzte Probe ab, und in den Räumlichkeiten unter der Kirche bestand die Möglichkeit, Kaffee, Wasser oder auch frisch gezapftes Bier zu sich zu nehmen. Hiervon wurde auch nach dem Konzert noch Gebrauch gemacht. In der Kirche waren zusätzlich zu den Bänken noch viele Stühle aufgestellt und schon sehr früh füllte sich der Zuhörerraum. Offizieller Einlass sollte um 17.30 Uhr sein, aber wegen des großen Andranges wurden die Türen schon wesentlich früher geöffnet. Hier sollte in zukünftigen Jahren eine andere, frühere Einlasszeit angegeben werden.

 

Neben dem weihnachtlichen Blumenschmuck schmückte auch wieder ein präch-tiges Gesteck, uns aus Sarasota in den USA von Marian Warner übersandt, die Kirche.

 

Pünktlich um 18.00 Uhr begann das Konzert vor restlos ausverkauftem Haus. Der Vorsitzende Dieter Heyer begrüßte die Konzertbesucher, die Vertreter von Kirche, Stadt, Grenzlandsängerkreis sowie unseren Protektor Peter Bröckskes und unser Ehrenmitglied Josef Töller nebst Gattinnen. Er wünschte allen eine besinnliche Einstimmung auf das unmittelbar bevorstehende Weihnachtsfest und dem Konzert einen guten Verlauf. Als gegen 19.40 Uhr die obligatorischen Blumensträuße überreicht wurden, dankte stürmischer und lang anhaltender Applaus den Mitwir-kenden für ein überaus gelungenes Weihnachtskonzert unter der Gesamtleitung unseres Chorleiters Bernd Cuypers. Als Zugabe ließ der Solist Thomas Heyer noch amerikanische Weihnachtsstimmung aufkommen, und unser Chor sang als Zugabe, da es so kurz vor dem Weihnachtsfest war, zur Freude der Besucher mit ihnen gemeinsam „Stille Nacht“.

 

Zu diesem Weihnachtskonzert erschien auch wieder ein Programmheft, welches mit vielen Beiträgen die Ereignisse des abgelaufenen Jahres beim MGV mit Wort und Bild wiedergab. Mit seinen Einnahmen durch die Werbung im Heft trägt es in jedem Jahr zur Finanzierung von Weihnachtskonzert und anderer musikalischer Veranstaltungen des Chores bei. Unter der Federführung unseres 2. Vorsitzenden Axel Büch entstand wieder ein Heft mit 100 Seiten Umfang, davon insgesamt 30 Seiten redaktioneller Teil.

 

Die örtliche Presse war eingeladen, und die Rheinische Post berichtete nach Weih-nachten über unser Konzert.

 

*   *   *   *   *

 

Mit diesem festlichen Weihnachtskonzert als Höhepunkt und Abschluss endete für unseren Chor das Geschäftsjahr 2007.

 

Neben den hier aufgeführten Veranstaltungen wurden zahlreiche weitere Termine und Verpflichtungen wahrgenommen. Es wurden Konzerte und Veranstaltungen befreundeter Chöre und Vereine von Abordnungen unseres Chores besucht.

 

Vom vereinseigenen Mitteilungsblatt, den „MGV-NEWS“ erschienen im nunmehr 9. Jahr ihres Erscheinens insgesamt 8 Ausgaben, zwei weniger als im Vorjahr. Damit ist die ursprünglich geplante vierteljährliche Erscheinungsweise weit übertroffen.

 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden insgesamt 10 Vorstandssitzungen statt, eine Sitzung mehr als im Vorjahr. Hierbei wurden wieder verschiedene Süchtelnen-Vorster und Süchtelner Gaststätten aufgesucht, um bei unseren Werbekunden und fördernden Mitgliedern Präsenz zu zeigen.

 

Der Internet-Auftritt unseres Chores, betreut von unserem Sangesbruder Heiko Haedicke, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Seite www.mgv1853.de ist mittlerweile fast 75.000mal angeklickt worden. Zusätzlich wurde im letzten Jahr ein Forum eingerichtet, in dessen geschütztem Bereich die registrierten Nutzer über alle Belange des MGV, aber auch über andere Themen, diskutieren können.

 

Die Chorstärke stieg von 50 auf 54 aktive Sänger. Im Jahr 2007 neu eingetreten sind Samuel Pogoda (26.01.2007, II. Bass), Jürgen Jansen (09.02.2007, I. Tenor), Helmut Heuft (23.02.2007, I. Tenor) und Kurt Ludwigs (22.11.2007, II. Bass). Somit setzt sich der Chor mit Datum 31.12.2007 wie folgt zusammen:

13 erste Tenöre

15 zweite Tenöre

16 erste Bässe

10 zweite Bässe.

Bedingt durch Wohnort, Krankheit oder Beruf ist es für manche Sänger schwer oder nicht möglich, am regelmäßigen Probenbetrieb teilzunehmen.

 

Im abgelaufenen Jahr fanden insgesamt 41 Proben statt, gleich viele wie im Vorjahr. 22 Proben fanden im Probenraum des Vereinslokals statt, 19 Proben unter bzw. in der Kirche. 36 Proben fanden freitags statt, viermal wurde dienstags geprobt und die Generalprobe zum Weihnachtskonzert fand am Sonntag statt. An den 41 Proben nahmen insgesamt 1610 Sänger teil, das entspricht einer durchschnittlichen Probenbeteiligung von 39,3 Sängern pro Probe und liegt damit nochmals um über dreieinhalb Sänger höher als im Vorjahr. Diese hohe Zahl von Sängern bei den Proben, trotz Urlaub, Krankheit, Wohnort und vielen anderen Gründen für ein Fehlen bei der Probe zeugt eindrucksvoll von der Motivation der Sänger und der Ernsthaftigkeit der Probenarbeit. Hieran hat natürlich unser Chorleiter Bernd Cuypers sehr großen Anteil, der es stets, anscheinend mühelos, schafft, die Sänger zu motivieren und dabei die Proben so zu gestalten, dass der Spaß an der Probenarbeit nie verloren geht.

 

An dieser Stelle ist es angebracht, der Pfarre St. Franziskus mit allen hierfür Verantwortlichen recht herzlich zu danken, dass uns hier nach den Problemen mit unserem „Vereinslokals-Wirt“ so spontan eine, hoffentlich nur für eine begrenzte Zeit, Unterkunft zur Verfügung gestellt wurde. Somit steht uns nicht nur ein sehr gut geeigneter Probenraum zur Verfügung. Wir können die Räumlichkeiten nahezu jederzeit nutzen und haben die Möglichkeit, unser Klavier und alle unsere Schränke mit Notenmaterial usw. hier zu deponieren. Ohne diese spontane Hilfe und Unterstützung wäre der schmerzliche Rauswurf aus unserem Vereinslokal um Vieles dramatischer gewesen. Ein weiterer Verbleib in unserer Sektion Süchteln-Vorst wäre dann sehr schwierig geworden.

 

In diesem Zusammenhang erhielten wir vor einigen Wochen die erfreuliche Mit-teilung, dass der Pachtvertrag von Guiseppe Nolfo in den nächsten Wochen endet oder beendet wird. Somit haben wir berechtigte Hoffnung, in nächster Zeit wieder in die Gastronomie der Reithalle zurückkehren zu können, die dann den Namen „Vereinslokal des MGV“ wieder trägt.

 

Noch eine Anmerkung zum Schluss: In jedem Verein ist es nötig, dass Entschei-dungen über das Vorgehen in verschiedenen Situationen gefällt werden müssen. Hier wird bestimmt nicht immer Einstimmigkeit herrschen. Auch im Vorstand wird oft kontrovers diskutiert und irgendwann muss dann eine Entscheidung fallen. Ob diese dann richtig war, zeigt sich oft erst viel später. Immer kann man Vieles anders und bestimmt auch Manches besser machen.

Aber sicher ist ganz gewiss: Sowohl die Vorstandsmitglieder wie auch alle Sänger werden zwar oft unterschiedlicher Meinung sein und teilweise auch hitzig diskutieren, aber über Allem steht immer das Wohl unseres MGV.

 

 

Süchteln-Vorst, den 10.01 2008

 

Winfried van Hoof

(Geschäftsführer)


 

 

 

 

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