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Geschäftsbericht

01.01.2004 – 31.12.2004



Männergesangverein 1853 Süchteln-Vorst

Geschäftsbericht 01.01.2004 – 31.12.2004

Nach Ablauf des ereignisreichen Jubiläumsjahres 2003 mit seinen zahllosen Veranstaltungen, welche aus Anlass des 150jährigen Jubiläums unseres Chores stattfanden, kehrte mit dem Beginn des Jahres 2004 wieder der Alltag ein.

Allerdings hatten wir in diesem Jahr mit unserem Sangesbruder Friedhelm Hem-mers den Schützenkönig des Süchteln-Vorster Schützenfestes 2004 in unseren Reihen, und dies führte natürlich zu erheblichen Aktivitäten unseres Chores.

In früheren Jahren hatte unser Chor nach Jubiläen immer schwere Zeiten zu be-stehen, wie aus den Unterlagen hervorgeht. So sind sowohl nach dem 100-jährigen wie nach dem 125jährigen Jubiläum Mitgliederschwund und Unstim-migkeiten dokumentiert. Sorge des Vorstandes war natürlich, dass dies auch nach diesem Jubiläum passieren könne. Dies geschah zum Glück, vielleicht auch durch das Engagement beim Schützenfest, nicht, da es keine Ruhepause gab und wir sofort wieder gefordert waren.

 

Freitag, 16. Januar 2004   Jahreshauptversammlung

Überpünktlich, nämlich zwei Minuten vor 20.00 Uhr, begann die Jahreshaupt-versammlung im Vereinslokal „Haus Eickes“. 49 Sänger sowie unser Chorleiter Josef Töller nahmen an dieser harmonisch verlaufenen dreistündigen Versamm-lung teil. Alle Informationen bezüglich des Verlaufs der Jahreshauptversamm-lung sind dem entsprechenden, ausführlichen Protokoll unseres 2. Geschäfts-führers Klaus Mallmann zu entnehmen.

Samstag, 21. Februar 2004   Kostümball

Der Saal unseres Vereinslokals war wieder prächtig karnevalistisch geschmückt. Um 20.11 Uhr begann der Kostümball, wiederum gemeinsam veranstaltet von unserem Chor und von der KG „Tüüt-Pott“. Für die musikalische Unterhaltung war gesorgt, und im Laufe des abends besuchte der Festausschuss Süchtelner Karneval mit dem Prinzenpaar und Gefolge die Narren in Süchteln-Vorst. Bei guter Stimmung wurde gemeinsam mit den Gästen noch lange gefeiert.

Freitag, 05. März 2004   6. MGV Preis-Skat-Turnier (1. Runde)

Zum sechsten Mal veranstalteten wir für Sänger und Gäste ein Skat-Turnier, welches in zwei Runden zu je 36 Spielen am Dreiertisch gespielt wurde. Nach der Probe gegen 22.00 Uhr begann die erste Runde des Turniers, an welcher 14 Sänger und ein Gast teilnahmen.

Freitag, 12. März 2004   6. MGV Preis-Skat-Turnier (2. Runde)

Wiederum nach der Probe begann an diesem Abend die Endrunde des Skat-turniers. Kurz nach Mitternacht standen die Sieger fest: Gewinner des Turniers war Sangesbruder Walter Fritsch, gefolgt von Willi Dückers auf Platz zwei und Jakob Ziemes als Turnierdritten.

 

Freitag, 16. April 2004    Eiertipp

Traditionell am ersten Freitag nach Ostern setzen sich die Sänger nach der Probe zum Eiertipp zusammen. Da die Probe an diesem Tag ausfiel, konnte man sich sofort um 20.00 Uhr um die drei hart gekochten Eier kümmern, welche jeder Sänger erhielt. Austragungsort dieses Wettkampfes war in diesem Jahr die Gast-stätte der Reithalle „Butschenhof“. Sieger in dieser zwar nichtolympischen, aber dennoch äußerst spannenden Sportart wurde mit dem härtesten Ei unser Sanges-bruder Axel Büch. Er erhielt als Siegprämie eine Flasche eines hochprozentigen Getränkes, welche das gleiche Schicksal erlitt, welches auch schon den Siegprä-mien der letzten Jahre widerfahren war: sie überstand den Abend nicht.  

Samstag, 17. April 2004  Kränzen für Schützenfest

Das Süchteln-Vorster Schützenfest, welches am Pfingstwochenende stattfinden sollte, rückte langsam näher. Die „schwarzen Husaren“, die traditionell vom MGV gestellte Gruppe beim Schützenfest, war dieses Mal mit 19 Mann stark wie nie, die Straßengemeinschaften waren schon dabei, Röschen zu drehen, und auch wir beim MGV trafen uns auf der Veranda des Vereinslokals. Der Schützenkönig Friedhelm Hemmers kam ja aus unseren Reihen, und er hatte sein Königshaus nicht bei sich zu Hause, sondern auf der Moersenstraße. Trotz-dem sollte auch an seinem Wohnhaus in Süchteln und bei seinen Ministern, welche ebenfalls nicht in Süchteln-Vorst wohnten, gekränzt werden.

Es sollte eine Überraschung für das Königspaar werden, und so traf man sich heimlich, schnitt Papier und Draht, drehte Röschen und trank das eine oder an-dere Getränk. Es wurde ein sehr geselliger Nachmittag und teilweise Abend, an welchen sich einer unserer Sänger auf Grund seiner Erlebnisse beim Heimweg noch lange erinnern wird (kein weiterer Kommentar hierzu). Beim Schützenfest war dann bei König und Ministern von unseren Sängern gekränzt.

 

Mittwoch, 28. April 2004  70. Geburtstag

Unser Sangesbruder Willi Dückers feierte an diesem Tag seinen runden Geburtstag und hatte alle Sänger hierzu in die Gaststätte und den Saal unseres Vereinslokals „Haus Eickes“ eingeladen. Wir gratulierten dem Geburtstagskind mit einem Ständchen und auch der MGV-eigene Shanty-Chor gratulierte mit einigen Liedern. Dem passionierten Hobbyangler überreichten wir als Geschenk einen besonderen Karpfen mit wertvollen Schuppen. Es wurde ein feucht-fröhlicher Abend mit viel Musik, da auch das Grefrather Trommlercorps anwe-send war, in welchem unser Geburtstagskind seit vielen Jahren Mitglied ist und immer für die „Dicke Du“ zuständig war.

Sonntag, 09. Mai 2004   Leistungssingen des GSK

Der Deutsche Sängerbund veranstaltet regelmäßig Leistungssingen in mehreren Stufen und an unterschiedlichen Orten in der Trägerschaft ortsansässiger Organisationen. An diesem Sonntag fand ein Leistungssingen der Stufen I und II in der Viersener Festhalle mit dem Grenzlandsängerkreis als Ausrichter statt.

Hierzu hatte unser Chor 5 Leute gemeldet, welche als Chorbegleiter oder in an-deren Funktionen den ganzen Tag zur Verfügung stehen sollten. Da dann bei der Veranstaltung mehr Personal zur Verfügung stand, als benötigt wurde, kamen nicht alle unsere gemeldeten Sänger zum Einsatz. Bei dieser Veranstaltung konnte unser Sangesbruder Klaus Mallmann, der als Chorbegleiter eingesetzt war, einen ehemaligen Sänger unseres Chores begrüßen. Jakob Weger, welcher hier mit seinem jetzigen Chor aus Warstein teilnahm, freute sich natürlich auch über dieses unverhoffte Treffen und ließ Grüße an alle Sänger ausrichten.  

    

Donnerstag, 20. Mai 2004    Vatertagstour

Ca. 30 Sänger und Gäste trafen sich kurz vor 10.00 Uhr mit ihren Fahrrädern zum Start unserer alljährlichen Vatertagstour im Vereinslokal. Das Wetter war sehr gut, und nach einem ersten kühlen Getränk schwangen sich kurz nach 10 Uhr die Radler auf ihre Gefährte und starteten zur ersten Etappe, welche über die Ritterstraße Richtung Sassenfeld führte.

Kaum hatten die Sänger die Steigung in Angriff genommen, als sich auch schon mit lautem Knall das Fahrrad eines Sängers von der Tour verabschiedete. Schlauch und Mantel des Hinterreifens waren geplatzt und an eine Reparatur nicht zu denken. Er bekam nach einem entsprechenden Anruf ein Ersatzfahrrad geliefert und stieß im Laufe des Tages wieder zu uns.

Bei unserer ersten Rast im Reiterhof „Lüthe Mühle“ in Sassenfeld saßen wir schön und recht trocken draußen. Die Getränkeversorgung ließ zu wünschen übrig, was einige Sänger dazu bewog, sich mehr in Thekennähe aufzuhalten, wo man denn doch näher „an der Quelle“ war. Erfreulich war, dass wir hier einen unserer Sänger begrüßen konnten, welchem es trotz seiner schweren Erkrankung möglich war, zumindest einen Teil unserer Tour mitzumachen. Natürlich wur-den einige Lieder gesungen, und dann ging es weiter zur Gaststätte „Haus Galgenvenn“ im Kaldenkirchener Grenzwald.

Hier war für uns ein Raum reserviert und das Essen bestellt. Eine überaus auf-merksame und prompte Bedienung sorgte dafür, dass kein Sänger eine trockene Kehle bekam, und auch mit Essen mehr als reichlich versorgt wurde. Es gab Schnitzel mit verschiedenen Saucen, Salat, verschiedene Gemüse, Pommes, Kroketten usw. Alles wurde immer wieder nachgereicht, zur Freude vieler hungriger Mäuler auch die Schnitzel und die Saucen. Ein Essen, welches nicht nur sehr schmackhaft und reichlich, sondern bei einem Preis von etwas unter 10,- € auch noch mehr als leistungsgerecht war. Wir hielten uns noch einige Zeit an diesem gastlichen Ort auf, mehrmals erklangen unsere Lieder, und zum Ab-schied dankte der Wirt uns noch für unseren Besuch mit einer kleinen Spende in unsere Vereinskasse.

Bestens gestärkt radelten wir dann weiter Richtung Leutherheide, wo wir in der Gaststätte „Moers“ einkehrten. Draußen waren Tische und Bänke aufgebaut, und wir waren nicht die einzigen Vatertagstouristen, die hier einkehrten. Wir erlebten ein spontanes Gemeinschaftssingen mit mehreren anderen Chören bzw. Chormitgliedern verschiedenster Chöre, aber auf Grund des guten Besuchs auch eine total überforderte Bedienung. Aber, ein bis zwei Biere haben wir dann doch bekommen.

Wieder auf den Rädern fuhren wir weiter Richtung Hinsbeck und steuerten das Bauerncafe „Künstler“ an. Im gemütlichen Hof fanden wir alle problemlos Platz, da wir erst um kurz vor 18.00 Uhr hier eintrafen und die Zeit für Kaffee und Kuchen eigentlich vorbei war. Trotzdem freuten sich einige Radler auf ein leckeres Stück Kuchen. Allerdings war das Geschäft anscheinend gut gelaufen. Zwei Stücke Kuchen gab es noch. So begnügte man sich mit Kaffee oder einem kalten Getränk, und nach einigen Liedern schwangen sich die Sänger wieder auf ihre Fahrräder – die meisten jedenfalls.

Ab hier verlief die Tour eher uneinheitlich. Auf verschiedenen Wegen und zu verschiedenen Zeiten wurde die Heimat angesteuert, aber irgendwann trafen sich die meisten Ausflügler wieder in Süchteln-Vorst zum Ausklang.

Samstag, 22. Mai 2004     Kreissängertag

Der diesjährige Kreissängertag, die Jahreshauptversammlung der im Grenzland-sängerkreis organisierten Chöre, fand nicht, wie sonst üblich, im März, sondern wegen des Leistungssingens erst im Mai statt. Es war bekannt, dass sowohl der Vorsitzende wie auch die meisten Vorstandsmitglieder für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung standen. Kaum die Hälfte der Chöre hatten eine Vertretung ins Mönchengladbacher „Haus für betagte Bürger“, wo die Versammlung statt-fand, geschickt. Da kein neuer Vorsitzender gefunden wurde, wurde die Versammlung am Punkt Neuwahlen abgebrochen und auf einen späteren Zeit-punkt vertagt. Damit blieb der bisherige Vorstand kommissarisch im Amt.

Samstag, 29. Mai bis Montag, 31. Mai 2004 Schützenfest

Am Pfingstwochenende 2004 fand das von der Süchteln-Vorster „Maria-Em-pfängnis-Bruderschaft“ veranstaltete Schützenfest statt. Durch die Königswürde unseres Sangesbruders Friedhelm Hemmers war, wie schon zuvor berichtet, unser Chor mehr als zu anderen Schützenfesten einbezogen. Neben den vom MGV gestellten „Schwarzen Husaren“ mit Klaus Mallman als Zugführer waren viele weitere Sänger unseres Chores auf Grund ihrer Mitgliedschaft in der Bru-derschaft und ihrer dortigen Funktionen in das Schützenfest eingebunden. Hier-über wird an dieser Stelle weniger berichtet, dies sollte bei der Bruderschaft dokumentiert sein. Besonders erwähnt werden soll an dieser Stelle allerdings unser 1. Vorsitzender Dieter Heyer, welcher durch seinen Vorsitz im MGV auch gleichzeitig (und automatisch) Sprecher, Oberorganisator usw. aller Süchteln-Vorster Straßengemeinschaften ist, was ihm eine Menge zusätzlicher Termine und Arbeit einhandelte. 

Der Samstag mit dem nachmittäglichen Setzen der Prunkbäume und dem  Tanz-abend im Festzelt auf der Franziskusstraße war für die Sänger ohne Funktion in Bruderschaft oder bei den Husaren noch eine eher freiwillige Angelegenheit.

Der Sonntag begann für uns mit der hl. Messe um 09.00 Uhr, welche unser Chor mit einigen festlichen Liedern musikalisch unter der Leitung unseres Chorleiters gestaltete. Nach Zapfenstreich, Parade und Frühschoppen war dann am Nach-mittag der Festzug durch die Sektion. Unser Chor war hier überaus zahlreich vertreten: Fahnenabordnung, alte Fahne mit eigener Kutsche, schwarze Husaren, und alle Sänger, welche keine Funktion hatten und „gehfähig“ waren, zogen im schwarzen Anzug mit. Zusätzlich und als Überraschung für das Königspaar zogen auch unsere Sängerfrauen, prächtig kostümiert, mit einer über 20 Frauen starken Gruppe mit und boten ein farbenfrohes und fröhliches Bild im Zug, welches von den Zuschauern oft mit viel Applaus bedacht wurde. Ganz Süch-teln-Vorst war prächtig geschmückt, und der riesige Festzug ließ auf dem Weg durch die Sektion – so kam es den Teilnehmern zumindest vor – keinen noch so kleinen Feldweg aus. Beim Königshaus wurden Stärkungen gereicht, und bevor man sich ins Zelt drängte, gab es auch auf dem Hof unseres Sangesbruders Jakob Ziemes, welcher schräg gegenüber dem Festzelt wohnt, ebenfalls Stärkun-gen im Vorbeiziehen.

Der Pfingstmontag begann für unseren Chor mit zwei Liedern, welche wir zur Totenehrung nach der morgendlichen Messe vor der Kirche vortrugen. Bei der im Programm der Bruderschaft angegebenen Gestaltung der hl. Messe durch unseren Chor handelte es sich um einen Irrtum, wir gestalteten die Totenehrung mit Kranzniederlegung und nicht die Messe. Anschließend fand im Festzelt der Klompenball statt, zu welcher sich auch unsere schwarzen Husaren, als  Wan-derburschen kostümiert, einfanden und dem Königshaus ein großes Brett mit rustikaler Verpflegung mitbrachten. Unsere schon im Festzug präsenten Damen, wieder in ihren Kostümen und diesmal zünftig mit „Klompen“ gekleidet, führten zu Ehren des Königspaares einen vielbeachteten und ebensoviel beklatschten Klompentanz auf. Es war unschwer zu erkennen, dass sich die Frauen zahllose Male zum Proben getroffen hatten. Seit Januar hatten sie immer wieder geprobt, ihr erstes Treffen war am Freitag unserer Jahreshauptversammlung. Alles klapp-te perfekt, und sie ließen sich weder durch Platzprobleme, spontane Zwischen-rufe noch sonstige Ablenkungen aus dem Konzept bringen. Die schönsten und originellsten Kostüme sollten prämiert werden, aber da das Königshaus, gemein-sam mit dem Schirmherren des Schützenfestes, unserem Protektor Peter Bröckskes, sich nicht entscheiden konnten oder wollten, erhielten alle Gruppen einen Preis in Form eines Fässchens Bier.

Der Dienstag mit dem Königsgalaball als Abschluss des Schützenfestes war für unseren Chor keine Pflichtveranstaltung mehr, trotzdem waren weit mehr als die Hälfte unserer Sänger anwesend, sei es als Funktionsträger der Bruderschaft, als Husaren, Kassendienst oder einfach nur als Besucher.

  

Freitag, 04. Juni 2004    Ständchen

Unser Sangesbruder (im Ruhestand) Kurt Nooten feierte mit seiner Ehefrau Mia das Fest der Goldhochzeit. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, dem Jubel-paar am Vorabend ihres Festes mit einem Ständchen zu gratulieren. Alles war im Garten hergerichtet, um einen längeren Umtrunk mit Imbiss zu genießen, und hiervon wurde auch reichlich und ausdauernd Gebrauch gemacht, da die Probe an diesem Abend ausfiel.

Samstag, 05. Juni 2004   Goldhochzeit

Das Goldhochzeitspaar Mia und Kurt Nooten feierte mit einer hl. Messe an diesem Samstag ihr Jubelfest. Da wegen des Pilgerwochenendes der Süchtelner Pfarren nach Kevelaer hier kein Geistlicher zur Verfügung stand, und auch gute Beziehungen des Ehepaares Nooten nach Oedt bestehen, wurde die Messe um 13.30 Uhr in der Oedter St. Vituskirche gehalten. Viele unserer Sänger sahen diese Kirche, welche sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft befindet, zum ersten Mal von innen und staunten über die Ausstattung und die Größe des „Oedter Niers-Domes“. Wir waren auf Grund unseres weiteren Tagespro-grammes mit dem Bus angereist und gestalteten die hl. Messe mit einigen Liedern, a capella und sehr schön gesungen. Nachdem wir dem Goldhochzeits-paar nochmals gratuliert hatten, bestiegen wir unseren Bus und fuhren zurück nach Süchteln-Vorst, wo wir uns noch eine Weile im Vereinslokal aufhielten.

Samstag, 05. Juni 2004    Pilgermesse

Die Süchtelner Pfarren pilgerten an diesem Samstag nach Kevelaer, und unse-rem Chor war die Ehre zuteil geworden, die Pilgermesse in der Basilika in Kevelaer musikalisch zu gestalten. Wir fuhren mit dem Bus nach Kevelaer, hatten noch etwas Zeit für einen kurzen Stadtbummel oder ein schnelles Stück Kuchen, und begaben uns dann zur Basilika.

Die Basilika war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Süchtelner Geist-lichkeit, welche die Pilgermesse zelebrierte, mit großem Gefolge einzog. Mit dabei war auch das gesamte Süchteln-Vorster Königshaus vom vorangegange-nen Schützenfest. Wir sangen mehrere Lieder, alle a capella, unter Anderen „Im Dorf, da geht die Glocke schon“ und „Wenn ich ein Glöcklein wär“. Die her-vorragende Akustik der Basilika und unsere bestechende Tagesform ließen unsere Liedvorträge zu einem Klangerlebnis für alle Kirchenbesucher werden. Wir fuhren dann mit dem Bus nach Süchteln-Vorst zurück, wo der Tag im Vereinslokal ausklang.

Anmerkung: Wir hatten jetzt innerhalb von einer Woche dreimal eine hl. Messe gestaltet und hatten noch einige kirchliche Verpflichtungen für dieses Jahr vor uns. Von vielen Sängern wurde bemängelt, dass wir zwar ein weltlicher Chor sind, aber immer mehr zum „Kirchenchor“ mutieren, da ja auch das Liedgut zum Weihnachtskonzert viele kirchliche Bezüge hat.

Aber, was hätten wir tun sollen? Die Messe zum Schützenfest mit einem Sangesbruder als Schützenkönig nicht gestalten, zu Goldhochzeit oder Hochzeit eines Sangesbruders nicht singen, in Kevelaer, wo unser Schützenkönig zum ersten Mal außerhalb der Sektion in Erscheinung tritt, nicht singen? Oder beim Weihnachtskonzert nur amerikanische Schnulzen im Stil von Bing Crosby oder Frank Sinatra singen?

Freitag, 11. Juni 2004    Ständchen

An diesem Freitag stand wieder ein Ständchen zu einer Goldhochzeit auf dem Programm. Die Eheleute Maria und Ernst Kremers feierten das Fest der Gold-hochzeit, und wir gratulierten mit einem Ständchen in ihrem Heim auf der Mit-telstraße in Süchteln. Anschließend waren wir zu einem Umtrunk eingeladen, was auch dankend angenommen wurde. Zum Glück war der Hof überdacht, denn der zeitweise strömende Regen hätte einen Aufenthalt unter freiem Him-mel nicht zugelassen.

Samstag, 19. Juni 2004    60. Geburtstag

Unser Sangesbruder Jakob Ziemes feierte an diesem Tag seinen 60. Geburtstag. Hierzu hatte er nicht nur ein schützenfestähnliches Zelt und einen Pavillon aufbauen lassen, sondern neben unseren Sängern mit Partnerinnen auch hunderte weiterer Gäste eingeladen.

Wir wollten ihm natürlich auch zum Geburtstag mit einem Ständchen gratu-lieren. Aber, bedingt durch die vielen Gratulanten und durch die zwischen-zeitliche Eröffnung des Buffets kamen wir mit unseren Liedern erst nach 22.00 Uhr zum Zuge. Eine eher ungünstige Zeit, da die Aufmerksamkeit der Gäste zu diesem späten Zeitpunkt schon sehr gemindert war. Auch waren einige unserer Sänger nicht mehr in bester Singform, was unser Chorleiter sehr bemängelte, von den betroffenen Sängern allerdings als nicht so tragisch angesehen wurde.

 Alle zum Geburtstag zugedachten Geschenke sollten dem Süchteln-Vorster Kindergarten zu Gute kommen, und so überreichte auch unser Chor als Geburts-tagsgeschenk einen Kohlenhändler als Marionette, welcher einen Sack mit ganz besonderen „Kohlen“ überbrachte. Unsere Sängerfrauen führten nochmals den „Klompentanz“ vom Schützenfest auf, und es wurde noch sehr lange gefeiert und gesungen, nicht nur von uns, sondern auch von und gemeinsam mit unseren Frauen.

Samstag, 26. Juni 2004     Pfarrfest

Das Pfarrfest der St. Franziskuspfarre fand an diesem Wochenende statt, und traditionell eröffnete unser Chor mit der musikalischen Gestaltung einer hl. Messe um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche dieses Pfarrfest. Zu der Cafeteria am Sonntag trug unser Chor mit einer Kaffee-Spende bei.

Sonntag, 04. Juli 2004     Festakt 50 Jahre Pfarrkirche

Die Pfarrkirche St. Franziskus wurde im Jahre 1954 geweiht und feierte in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Der Festakt zu diesem Ereignis fand um 11.00 Uhr an diesem Sonntag im Saalbau „Haus Eickes“ statt, und wir trugen mit zwei Liedvorträgen zu dieser Veranstaltung bei und gratulierten natürlich auch zu diesem Jubiläum.

Samstag, 10. Juli 2004     Ausflug

In diesem Jahr stand wieder ein eintägiger Ausflug mit unseren Frauen auf dem Programm. Als Ziel war Schloss Burg an der Wupper im Bergischen Land gewählt worden.

Um 10.30 Uhr starteten wir mit zwei Bussen der Firma Rath-Reisen am Ver-einslokal. Nachdem an der „Villa Ling“ in Süchteln die letzten Mitreisenden zugestiegen waren, ging es zügig zur Talstation der Seilbahn, welche über die Wupper zur Schlossanlage führt. Mit dem Sessellift fuhren die schwindelfreien Ausflügler nach oben, alle anderen umrundeten mit den Bussen den Berg und gelangten über die Fahrstraße zu unserem Ziel.

Im Cafe-Restaurant „Zur schönen Aussicht“ waren für uns Plätze reserviert, allerdings leider sehr knapp kalkuliert, so dass wir Mühe hatten, alle einen Platz zu finden, welcher nicht zu sehr abseits lag. Das Restaurant trug seinen Namen zu Recht, man hatte einen herrlichen Ausblick über die Hügel und Wälder des Bergischen Landes. Bei einigen Liedern, vorgetragen unter dem Dirigat unseres uns nachgereisten Chorleiters, verging die Zeit beim Frühschoppen wie im Flug, und schon bald wurde uns das vorbestellte Essen serviert. Es gab vier Gerichte zur Auswahl, wobei einige Irritationen auftraten, da das gegrillte Poularden-brüstchen, welches von vielen bestellt worden war, nicht, wie vom Geschäfts-führer behauptet, mit Rahmspinat, sondern mit Rahmsoße serviert wurde. So kann man mit einem Flüchtigkeitsfehler beim Lesen der Speisekarte eine Menge Verwirrung stiften. Nach dem schmackhaften Essen, welches mit einem Dessert abgerundet wurde, blieb Zeit, das Museum mit der Sonderausstellung „Die Ritter auf Schloss Burg“ zu besuchen, durch die weitläufige Anlage mit ihren Geschäften zu bummeln und in einem der Restaurants und Cafes zu Kaffee, Kuchen oder der bergischen Waffelspezialität einzukehren.

Nach ca. viereinhalbstündigem Aufenthalt in der Schlossanlage bestiegen wir gegen 16.30 Uhr wieder unsere Busse und fuhren auf direktem Wege nach Anrath, wo in der Hausbrauerei „Schmitz-Mönk“ der Saal für uns reserviert war und ein schmackhaftes und vielfältiges Buffet uns erwartete. Da einige unserer Sänger anscheinend total ausgehungert waren, schlugen sie bei den Vorspeisen solche Breschen ins Buffet, dass die Auswahl an Vorspeisen für die letzten Esser eher bescheiden war. Aber trotzdem brauchte natürlich niemand hungrig zu bleiben. Der Abend verlief dann eher ruhig, da kein besonderes Programm geplant war und sich mehr „gefräßige Müdigkeit“ als Unternehmungslust aus-breitete.

In zwei Etappen fuhren wir dann mit unserem Bus nach Süchteln-Vorst zurück, wo allerdings für einige Ausflügler im Vereinslokal, welches auf Grund einer dort stattfindenden Saalveranstaltung noch geöffnet war, ein mehr oder weniger langer Ausklang zu verzeichnen war.

          

Freitag, 30. Juli, 06. und 13. August 2004   Urlaub

An diesen drei Freitagen fand wegen Urlaub keine Probe statt. Dies war für viele Sänger wieder eine willkommene Gelegenheit, den Freitag in geselliger Runde zu verbringen. Man traf sich mit den Fahrrädern, und der immer gut gefüllte Proviantkarren sorgte mit seinem Inhalt dafür, dass in Feld und Wald frisches Bier gezapft und die Kehlen „geölt“ werden konnten, und so erklangen hier, aber natürlich auch in mancher Gaststätte der Umgebung, unsere Lieder.

Freitag, 20. August 2004   1. Probe nach dem Urlaub

Der Urlaub war beendet, und unsere erste Probe nach dreiwöchiger Pause war wieder, wie schon in den letzten Jahren, etwas kürzer als normal. Der Grill brannte, und nach der verkürzten Probe konnten sich die Sänger mit frisch gegrillten Würstchen, Bauchfleisch und Schnitzeln stärken, wovon auch reich-lich Gebrauch gemacht wurde.

 

Samstag, 21. August 2004   Letsch

Unser Sangesbruder Ronny van Hoof beabsichtigte, in den Stand der Ehe zu treten und hatte alle Sänger zur Letsch an diesem Samstag eingeladen. Wir brachten ihm und seiner zukünftigen Gattin Steffi ein Ständchen und feierten den Junggesellenabschied bei viel Suppe und noch mehr Getränken noch viele Stunden im Garten ihres Hauses auf der Lilienthalstraße.

Sonntag, 29. August 2004   Frühschoppen in Wankum

Der MGV 1853 Wankum veranstaltete wieder einmal ein Sommerfest mit einem musikalischen Frühschoppen auf dem Marktplatz in Wankum. Wir hatten, trotz der Tatsache, dass einige Sänger auf Kegeltour waren und mehrere Urlauber noch unterwegs waren, zugesagt, hier teilzunehmen.

So traf man sich bei schönem Wetter morgens um 11.00 Uhr auf dem Wan-kumer Marktplatz mit einigen „Bauchschmerzen“ und war schließlich doch angenehm überrascht, denn wir waren immerhin mit ca. 30 Sängern vertreten. Unter der Leitung unseres Vize-Chorleiters Bernd Genzen, welcher unseren verhinderten Chorleiter hervorragend vertrat, trugen wir mit einigen Liedern zu diesem musikalischen Frühschoppen bei. Wir sangen ganz gut, aber draußen, Bühne direkt neben dem Getränkepavillon und mit zahllosen Nebengeräuschen, wurden unsere Liedvorträge von vielen Anwesenden genau so wenig beachtet wie die Vorträge der anderen Chöre.

Allerdings muss man hinzufügen, dass auch ein Teil der Zuhörer sehr aufmerk-sam war, da sie ja selbst in anderen Chören aktiv waren. Nach unserem Auftritt blieben die Sänger dann unterschiedlich lange zum Frühschoppen.

 

Freitag, 03. September 2004   Ständchen

Unser Sangesbruder Jakob Ziemes hatte an diesem Freitag geheiratet und alle Sänger zu einem Umtrunk eingeladen. Es war wieder einmal ein Zelt und ein Getränkepavillon auf seinem Grundstück aufgebaut, und statt zu proben, gingen wir, um ihm und seiner frisch angetrauten Heidi mit einigen Liedern zu gratu-lieren.

Gewarnt von der Qualität unseres letzten Ständchens an diesem Ort, sangen wir schon sehr früh an diesem Abend. Wir stellten uns draußen, zwischen Getränke-pavillon und Wohnhaus und mit dem Rücken zu Publikum und Brautpaar, auf und sangen einige Lieder.

Diese Aufstellung war aus akustischen Gründen gewählt worden, da der Schall von der Hausmauer reflektiert werden sollte, und so unser Gesang harmonischer klingen sollte. Dies mag auch so gewesen sein, da jedoch keine Akustiker oder Tontechniker anwesend waren, welche diese ausgefeilte Technik zu würdigen wussten, stieß diese Aufstellung bei den Gästen eher auf Unverständnis (Bei den meisten Sängern übrigens auch).

Für Speisen und Getränke war reichlich gesorgt, und so hatten wir in geselliger Runde noch viele Stunden Zeit, über die Vor- und Nachteile der gewählten Auf-stellung zum Gesang zu diskutieren.

Um Mitternacht hatte die Braut übrigens Geburtstag, und wir versäumten natür-lich nicht, ihr zu später (oder früher) Stunde recht herzlich zu gratulieren.

 

Samstag, 04. September 2004  Hochzeit

Wir hatten bei der Letsch vor einigen Wochen den Junggesellenabschied von Ronny van Hoof gefeiert, und an diesem Tag fand die kirchliche Hochzeit von Ronny und Steffi in der Süchteln-Vorster Pfarrkirche St. Franziskus statt. Wir gestalteten die hl. Messe mit einigen Liedern, und anschließend gratulierten wir draußen, gemeinsam mit Schornsteinfeger, Roten und Schwarzen Husaren, Sekt und vielen gasgefüllten roten Herzen, welche zum Himmel stiegen.   

Samstag, 25. September 2004  Kreissängertag

Der Kreissängertag im Mai dieses Jahres war, wie berichtet, abgebrochen wor-den, da die Wahl des Kreisvorsitzenden mangels Kandidaten nicht erfolgen konnte. Für diesen Tag war erneut ins Mönchengladbacher „Haus für betagte Bürger“ zu einem zweiten Anlauf zur Wahl eines Kreisvorstandes geladen worden. Die Beteiligung war Beschämenderweise nicht besser als bei der ersten Versammlung. Da sich der bisherige Kreisvorsitzende Heinz Küppers zur Wahl stellte und sich auch die bisherige Geschäftsführerin Jutta Schaaf, zumindest für eine Übergangszeit, zur Verfügung stellte, wurde der bisherige Vorstand rasch wieder gewählt.

Sonntag, 10. Oktober 2004   Messe

Zum Pfarrpatrozinium der Süchteln-Vorster Pfarrkirche gestaltete, auf unsere Einladung hin, der Meisterchor „pro vocale lyra“ Viersen mit der Sopranistin Sylvia Siwak die hl. Messe mit mehreren Liedvorträgen.

Sonntag, 10. Oktober 2004   Morgenkonzert

Nach der oben angeführten Messe veranstaltete unser Chor wieder ein Morgen-konzert in Form eines musikalischen Frühschoppens im Saal unseres Vereins-lokals „Haus Eickes“.

Gemeinsam mit „pro vocale lyra“, dem Werk-Chor Bosch, dem MGV 1853 Wankum und dem Süchteln-Vorster Kirchenchor gestalteten wir ein mehrstün-diges musikalisches Programm. Der Eintritt zu dieser mittlerweile bei vielen Be-suchern beliebten Veranstaltung war frei, für das leibliche Wohl in Form von Speisen und Getränken war gesorgt, und so stand einigen unbeschwerten Stun-den im sehr gut gefüllten Saalbau nichts im Wege.

Samstag, 30. Oktober 2004   Abschiedsfete

Unser Sangesbruder Daniel Ingmanns hatte einen einjährigen Aufenthalt in Australien geplant. An diesem Abend wollte er mit Freunden und mit allen Sängern des MGV seinen Abschied feiern. Er hatte in den Fetenraum der Reit-halle Butschenhof geladen, und wir verabschiedeten ihn zu seiner langen Reise ans andere Ende der Welt.

Anmerkung: Die Internet-Präsenz unseres Chores, welche unter dem Domain-namen www.suechteln-vorst.de von unserem Sangesbruder Daniel Ingmanns aufgebaut worden war, benötigte mit seiner Abreise einen neuen Webmaster.

Hier stellte sich dankenswerterweise unser Sangesbruder Heiko Haedicke zur Verfügung, welcher auch beruflich mit dieser Materie beschäftigt ist. Dement-sprechend professionell wirkt jetzt der Auftritt unseres MGV. Neue Internet-Adresse unseres Chores wurde ab November 2004 www.mgv1853.de. Da diese Seite nun fast täglich aktualisiert wird, ist auch die tägliche Besucherzahl we-sentlich höher als vorher.

Eine besondere Attraktion auf  unserer Internetseite sind die ausführlichen Rei-seberichte von Daniel Ingmanns, welche er uns fast täglich aus Australien schickt, und die aktuell nachgelesen werden können. Weiterhin sind die vielen Bilder unserer verschiedenen Veranstaltungen hier zu sehen, und alle aktuellen Termine bzw. Terminänderungen können hier eingesehen werden.   

Freitag, 05. November 2004   Zentrale Jubilarehrung

Der Deutsche Sängerbund ehrt in jedem Jahr verdiente Mitglieder für besondere Verdienste oder für langjährige Zugehörigkeit zu Chören, welche im DSB orga-nisiert sind. Diese Ehrungen werden durch die jeweiligen Sängerkreise durchge-führt.

Für diesen Tag hatte unser Grenzlandsängerkreis zur Zentralen Jubilarehrung nach Mönchengladbach-Beckrath geladen. Auf dieser Veranstaltung wurden aus unserem Chor Karl-Heinz Feicks für 25jährige Mitgliedschaft und unser 1. Vor-sitzender Dieter Heyer für 25jährige Tätigkeit im geschäftsführenden Vorstand unseres Chores geehrt.

 

Freitag, 12. November 2004   Probe

Bei der Jubilarehrung vor einer Woche war die Medaille für die Ehrung unseres 1. Vorsitzenden aus irgendwelchen Gründen nicht zur Hand und konnte somit nicht überreicht werden. Dies sollte an diesem Freitag während der Probe nach-geholt werden. Der Kreisvorsitzende Heinz Küppers sowie die Kreisgeschäfts-führerin Jutta Schaaf  reisten heimlich an und überraschten unseren Vorsitzen-den mit einer spontanen Ehrung, um die Überreichung der Gedenkplakette in würdigem Rahmen zu vollziehen.

Freitag, 12. November 2004   7. MGV-Skatturnier 1. Runde

Nach der Probe, gegen 21.45 Uhr, setzten sich 11 Sänger und ein Gast zusam-men, um zum siebenten Mal bei einem MGV-Preis-Skat-Turnier Sieger und Plätze auszuspielen. An vier ausgelosten Dreiertischen wurden je 36 Spiele ge-spielt, und dann wurde sich irgendwann sehr weit nach Mitternacht (an einem Tisch wurde anscheinend in Zeitlupe gespielt) auf die nächste Woche zur End-runde vertagt.

  

Sonntag, 14. November 2004   Gedenkfeier Friedhof

Wir waren mit unserem Chor wieder einmal „an der Reihe“, die Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Süchtelner Waldfriedhof mit einigen Liedvorträgen mit zu gestalten. Mit ca. 35 Sängern und der Fahnenabordnung nahmen wir vor-mittags um 11.00 Uhr an der würdigen Gedenkfeier in und vor der Totenhalle teil. Unter der Leitung unseres Chorleiters trugen wir zwei, dem Anlass entspre-chende, Lieder (u.A. die „Motette“) vor und zogen anschließend zum Gräberfeld der gefallenen Soldaten, wo nach Kranzniederlegung und Musikvortrag zum Abschluss das „Lied der Deutschen“, die Nationalhymne, erklang.

Freitag, 19. November 2004   7. MGV-Skatturnier 2. Runde

Wiederum nach der Probe fand die Endrunde zum Skatturnier statt. Ent-sprechend der Platzierung bei der Vorrunde wurden die vier Dreiertische be-setzt, und nach jeweils 36 Spielen standen Sieger und Platzierte fest.

Gewinner war, wieder einmal, Sangesbruder Willi Dückers, gefolgt von Walter Fritsch auf Platz zwei und Herbert Krümmer auf Platz drei. Da das von jedem Teilnehmer erhobene Startgeld in Höhe von 5,- € auf die Plätze 1 bis 4 im Ver-hältnis 40/30/20/10 % als Siegprämie ausgezahlt wurde, erhielt auch Klaus Mallmann als Viertplatzierter noch einen Gewinn, welcher allerdings, wie sich jeder leicht ausrechnen kann, nur unwesentlich höher als das gezahlte Startgeld ausfiel.

Samstag, 04. Dezember 2004   Messe und Cäcilienessen

Am Vorabend des Zweiten Advents fand unser diesjähriges Cäcilienessen statt. Um 18.00 Uhr gestalteten wir in der Süchteln-Vorster Pfarrkirche eine hl. Messe mit einigen Liedern, bevor sich die Sänger mit ihren Partnerinnen zum Saal unseres Vereinslokals begaben, wo die Tische schon für uns gedeckt waren. Die vollkommen andere, ungewohnte Anordnung der Tische führte zwar nicht zu großer Verwirrung, aber es dauerte doch einige Zeit, bis jeder einen ihm genehmen Platz gefunden hatte.

Unser Vorsitzender begrüßte als Gäste Heiner Blomenkemper mit Ehefrau, wel-cher uns an diesem Abend wieder mit Musikanlage, Mikrofonen usw. versorgte. Ferner freute er sich, die Witwen unserer verstorbenen Sänger Käthe Eickes, Anneliese Jansen, Lore Joeken, Katharina Mallmann, Gerda Milde sowie Christel van Hoof begrüßen zu können, ebenso wie unseren Chorleiter Josef Töller samt Ehefrau.

Als Festessen gab es gebackenes Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, als Alternative zum Eisbein Schnitzel. Nach dem schmackhaften und reichlichen Essen ließ ein mehrstündiges Programm den Abend im Flug verstreichen. Erst nach Mitternacht war erstmals Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen.

Unter Leitung unseres Chorleiters begannen wir das Abendprogramm mit einem Liedvortrag, ehe unser 1. Vorsitzender Dieter Heyer zwei unserer Sänger für jeweils 25jährige Mitgliedschaft in unserem MGV ehrte. Es waren dies unser Vize-Dirigent Bernd Genzen, welcher im letzten Jahr schon vom Sängerbund geehrt wurde, da er schon vor seiner MGV-Zugehörigkeit in einem anderen Chor gesungen hatte, sowie unser Sangesbruder Karl-Heinz Feicks. Beide Sän-ger haben sich in der Vergangenheit als Vorstandsmitglieder und als zuver-lässige Sänger im Verein bewährt. Dieter fand herzliche und persönliche Worte für beide Jubilare, dankte ihnen nochmals für ihre Treue zum Verein und über-reichte ihnen als kleine Anerkennung  jeweils ein Weinpräsent.

Anschließend ergriff unser ehemaliger 2. Vorsitzender Hans Zenzen das Wort, um seinem langjährigen Vorstandskollegen, unserem 1. Vorsitzenden Dieter Heyer, für sein Engagement in unserem MGV zu danken. Dieter ist seit über 25 Jahren Vorstandsmitglied, seit 25 Jahren im geschäftsführenden Vorstand, da-von seit über 20 Jahren 1. Vorsitzender. In beispielloser und selbstloser Art hat er die Geschicke des Chores geleitet, durch seine Integrationskraft den Verein zusammengehalten und durch seine Präsenz das Bild des Chores nach innen und nach außen entscheidend geprägt. Lang anhaltender Applaus begleitete die Lau-datio, und als das Präsent zum Jubiläum überreicht werden sollte, waren erst einmal ratlose Gesichter zu sehen. Wie schon die Plakette zur Zentralen Jubilar-ehrung nicht auffindbar war, so erging es auch dem Präsent des Chores zum Jubiläum: Es war nicht da, und musste zu einem späteren Zeitpunkt überreicht werden.

Anmerkung: Peinlich, peinlich, aber wenn der Vorsitzende nicht alles selber in die Hand nimmt …

Der weitere Abend verlief dann sehr kurzweilig. Nach vielen Jahren gab es wieder einmal eine Verlosung. Die attraktiven Preise verlockten zu reichlichem Loskauf und am späteren Abend wurde in zwei Etappen ermittelt, wer welchen Preis gewonnen hatte.

Unser 1. Vorsitzender ergriff Wort und Mikrofon, um noch eine Ehrung durch-zuführen. Er dankte unserem früheren 2. Vorsitzenden Hans Zenzen in herz-lichen und persönlichen Worten für sein langjähriges Engagement im Vorstand unseres Chores und überreichte ihm als kleinen Dank eine Urkunde für be-sondere Verdienste sowie ein Weinpräsent.

Der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ der Sechzigerjahre erlebte eine viel beachtete, beklatschte und belachte Wiederauferstehung mit acht Liedern aus dieser Zeit, gekonnt vorgetragen von mehreren Akteuren.

„Roy Black und Anita“ waren zu sehen und zu hören, wir hörten einen Vortrag über „Deä Schirm“ und eine Erklärung, was Politik ist.

Und mit französischem Akzent und viel Charme führte die Modeschöpferin „Ulla le Chapeau“ ihre extrem ausgefallene Hutmode vor, welche von vielen Modeln, allesamt Sängerfrauen unseres Chores, dem beifallfreudigen Publikum präsentiert wurde.

Während des Abends wurde gefilmt, und ein Video bzw. eine DVD von dieser Veranstaltung kann von Interessierten bestellt werden.

Trotz der Panne mit dem Geschenk für unseren 1. Vorsitzenden kann man ins-gesamt von einer überaus erfolgreich und harmonisch verlaufenen Veranstaltung im Kreise der Sängerfamilie sprechen, welche für manche erst in den frühen Morgenstunden endete.

 

Montag, 06. Dezember 2004   Probe

Unser Weihnachtskonzert rückte langsam näher, und da war eine Sonderprobe fällig. Wir hatten schon seit Anfang November freitags abwechselnd mit den Bässen oder den Tenören eine halbe Stunde eher mit den Proben begonnen, trotzdem musste auch die eine oder andere Sonderprobe sein.

An diesem Montag belohnte der Nikolaus die fleißigen Sänger. Da heute Niko-laustag war, fand jeder Sänger, und natürlich auch unser Chorleiter, einen Weck-mann auf seinem Stuhl.

Samstag, 11. Dezember 2004   Generalprobe

Am heutigen Samstag war für alle Sänger „MGV-Tag“. Aus terminlichen Grün-den musste die Generalprobe für unser Weihnachtskonzert an diesem Tag statt-finden. Um 11.00 Uhr begannen Orchester, Flötistinnen und die Solistin Gesine Bauer mit der Probe, und unser Chor kam dann kurz nach halb zwölf Uhr dazu. Wir probten die Lieder, welche wir gemeinsam mit Instrumenten und/oder Solistin aufführen wollten. Hier war auch, wie zu erwarten war, noch einiges an Abstimmungsarbeiten nötig. Übrigens hatte unser Chorleiter an diesem Tag Ge-burtstag, und wir gratulierten ihm mit einer Flasche und einem Taktstock, damit er immer den richtigen Takt findet.

Samstag, 11. Dezember 2004   Filmvorführung

Im Anschluss an unsere Generalprobe bestand Gelegenheit, sich mit einer kräftigen Gulaschsuppe zu stärken, bevor es mit dem „MGV-Tag“ weiter ging. Unser Sangesbruder Achim Paletzki hatte im Jubiläumsjahr bei allen Veranstaltungen die Kamera dabei. So hatte er auch einen Film über unsere Sängerfahrt nach Prag angefertigt, welcher jetzt vorgeführt werden sollte. Zahl-reiche Sängerfrauen wollten ebenfalls sehen, was ihre Männer in Prag so getrieben hatten und waren dementsprechend zur Vorführung gekommen. Im ca. 80 Minuten langen Film konnten alle noch einmal Revue passieren lassen, wie schön unsere Prag-Tour war und wie viel Kultur uns, neben aller Geselligkeit, so „ganz nebenbei“ gezeigt und vermittelt wurde. Unser Sangesbruder Achim Paletzki erhielt reichlich Applaus und viel Lob für diesen Film, der sowohl mit seinem Informationsgehalt wie auch mit seiner sehr professionell anmutenden Schneide-, Misch- und Überblendtechnik zu überzeugen wusste.

   

Samstag, 11. Dezember 2004  Adventkaffee und Nikolausfeier

Der vorgeführte Film war noch kaum zu Ende, als schon weitere Gäste zu unse-rem „MGV-Tag“ eintrafen. Kleine Gäste mit ihren Eltern kamen zum Advent-kaffee, um gemeinsam mit der Sängerfamilie den Nikolaus zu erwarten. Die Tische im Saal waren adventlich dekoriert, und bei verschiedenen Kuchen, Kaffee, Kakao und Glühwein warteten die ca. 70 anwesenden Sänger, Sänger-frauen, Gäste und Kinder auf den Nikolaus. Dieser kam dann auch, nachdem ein gemeinsames Lied gesungen worden war. Er hatte für die 9 Kinder jeweils eine Leckertüte und einen Weckmann, welche er nach einigen Worten an die Kinder und einem Blick in sein goldenes Buch verteilte. Gedichte und Lieder wurden ihm vorgetragen, und er verabschiedete sich von der Sängerfamilie mit der Hoff-nung, dass auch in den kommenden Jahren eine ebenso große Schar zum Adventkaffee zusammenkommen möge.

 

Sonntag, 19. Dezember 2004   Weihnachtskonzert

Der Saal unseres Vereinslokals war für unser schon seit vielen Jahren zur Tradi-tion gewordenes „festliches Weihnachtskonzert“ wieder, dem Anlass entspre-chend, üppig geschmückt. Tannenbäume links und rechts der Bühne, riesige Ge-stecke und der Schriftzug „Frohe Weihnachten“ im Hintergrund, Christsterne und eine Krippe bildeten den Blickfang. Die Wandsäulen des Saalbaues waren in diesem Jahr vollkommen neu gestaltet worden: Ganz in Gold ausgeschlagen, mit brennenden Kerzen in Glasgefäßen und riesigen goldenen Schleifen bildeten sie den stimmungsvollen Rahmen für unser Konzert. Fast wäre die ganze Mühe allerdings umsonst gewesen, denn am Nachmittag des Vortages war die Hei-zungsanlage des Saales ausgefallen und eine kurzfristige Reparatur war nicht möglich. Mit Gasbrennern und Heißluftgebläsen wurde der Saal den ganzen Tag aufgeheizt, und dank der milden Witterung an diesem vierten Adventsonntag war die Durchführung doch möglich.

Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als pünktlich um 18.00 Uhr das Konzert begann. Nach einer musikalischen Einleitung durch die Streicher des Ensembles „con brio“, den beiden Soloquerflöten von Angela Töller und Chris-tiane Weyers sowie Bernd Cuypers am Klavier begrüßte unser Vorsitzender die Ehrengäste und die zahlreichen Besucher. Er wünschte dem Konzert einen erfolgreichen Verlauf und den Gästen und Zuhörern eine Stunde der Entspan-nung und der Besinnung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Aus den USA war unserem Chor auch in diesem Jahr zum Konzert wieder ein Blumengebinde zugesandt worden, welches die Bühne schmückte. Marian und Fred Warner schickten uns hiermit „best wishes“ und wünschten uns ein erfolg-reiches Konzert.

Gemeinsam mit den schon erwähnten Instrumentalisten sowie der hervorragen-den Sopranistin der Düsseldorfer Deutschen Oper am Rhein, Gesine Bauer aus Willich, und unserem eigenen Solisten Herbert Krümmer gestalteten wir unter der Gesamtleitung unseres Chorleiters Josef Töller ein Konzert, welches hin-sichtlich Musikauswahl und Qualität der Musikvorträge auch hohen Ansprüchen genügte. Nach dem immer wieder ergreifenden gemeinsamen „Stille Nacht“ zum Abschluss gegen 19.30 Uhr und den obligatorischen Blumensträußen wur-den wir mit kaum enden wollendem Beifall belohnt, und kamen nicht umhin, nochmals als Zugabe das mächtige „Tochter Zion“ vorzutragen.

Es war unserem Chorleiter Josef Töller mit diesem Konzert wieder einmal ge-lungen, ein Konzertprogramm zusammenzustellen, welches unseren Chor hin-sichtlich Probenarbeit und –intensität zwar fast an die Grenze unseres Leistungs-vermögens führte, aber im Nachhinein wohl das Fazit zulässt: Es war es wert! Die viele Probenarbeit und die Sonderproben haben sich gelohnt!

Mit diesem Weihnachtskonzert endet übrigens eine langjährige, lieb gewonnene Tradition. Bei allen unseren Konzertveranstaltungen waren die ehrwürdigen Schwestern aus der orthopädischen Landesklinik immer gern gesehene Gäste. Durch den Weggang des Ordens aus der Orthopädie werden die dort bisher noch ansässigen Damen „in alle Winde zerstreut“ und werden uns leider nicht mehr zu unseren Veranstaltungen besuchen können. Schade.

Nach Beendigung des Konzertes wurden Teile des Saales wieder in Windeseile umgebaut, Stühle wurden zur Seite geschafft und durch Stehtische ersetzt. Die Saaltheke wurde von zwei in dieser Sache bewährter Sänger übernommen, und so konnte innerhalb kürzester Zeit der Durst von Gästen und Sängern gelöscht werden.

Anlässlich des Weihnachtskonzertes erschien auch in diesem Jahr wieder ein aufwendiges Programmheft, welches mit seinen Werbeeinnahmen nicht uner-heblich zur Finanzierung unseres Vereins beiträgt und mit seinen Bildern und redaktionellen Beiträgen einen Rückblick auf das abgelaufene MGV-Jahr bildet. In Jahr 2004 wurde dieses Heft erstmalig von unserem neuen 2. Vorsitzenden Axel Büch gestaltet, der damit erfolgreich in die Fußstapfen seines Vorgängers Hans Zenzen getreten ist, welcher insgesamt 11 Jahre lang für dieses Programm-heft verantwortlich war.

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Mit diesem Weihnachtskonzert endete das Jahr 2004 für unseren Chor. Ein er-eignisreiches Jahr, welches auch ohne Jubiläum – wie im letzten Jahr zu feiern war – viele Höhepunkte hatte. Zu hoffen bleibt, dass die Freude am Singen und der Zusammenhalt der ganzen Sängerfamilie auch für die Zukunft erhalten blei-ben.

An dieser Stelle gebührt ein Dank an unseren Chorleiter ADC Josef Töller, der es auch in 2004 wieder geschafft hat, unseren Chor zu den Veranstaltungen „topfit“ erscheinen zu lassen. Was bei unserer Probenarbeit, nach Meinung vie-ler Sänger, etwas ins Hintertreffen geraten ist, ist die  Menge und die Qualität des Liedgutes, welches wir zu geselligen Anlässen, Ständchen usw. problemlos abrufen können. Hier scheint unser Repertoire kontinuierlich zu schrumpfen. Auf die Erhaltung und Erweiterung dieses wichtigen Teils unserer Chorarbeit sollte in Zukunft mehr Wert gelegt werden. Dies wird auch Aufgabe des Nach-folgers von Josef Töller sein, welcher sich mit dem im April 2005 stattfindenden Frühjahrskonzert als Chorleiter von unserem MGV verabschieden wird.

Neben den hier aufgeführten Veranstaltungen wurden zahllose weitere Termine und Verpflichtungen wahrgenommen. Konzerte befreundeter Chöre und Veran-staltungen befreundeter Vereine wurden von Abordnungen unseres Chores besucht.

Es fanden 10 Vorstandssitzungen in verschiedenen Süchtelner und Süchteln-Vorster Gaststätten statt, eine Sitzung weniger als im Vorjahr.

Vom vereinsinternen Mitteilungsblatt „MGV-NEWS“ erschienen im abgelaufe-nen Jahr insgesamt 7 Ausgaben, gleich viele wie im Vorjahr.

Während unsere Vereinsfahne im kleinen Gesellschaftszimmer unseres Vereins-lokals einen neuen Platz gefunden hat, ist die Situation bezüglich unserer alten, aus den USA zurückgekehrten Fahne immer noch ungeklärt. Eine (evt. nur not-dürftige) Instandsetzung wurde bisher nicht in Angriff genommen, und ebenso ist die endgültige Unterbringung, auch aus Kostengründen, noch nicht gelöst. 

Die Chorstärke sank von 52 auf 51 Sänger. Zum 01. Januar 2004 verabschiedete sich unser Sangesbruder Fritz Puller aus Entfernungs- und Altersgründen vom aktiven Sängerleben und trat in den „Ruhestand“. Ebenso wurde Dieter Dehnert aus persönlichen Gründen zum passiven Mitglied. Ausgetreten sind zum 01.03. 04 Walter Amend und zum 31.12.04 Albert Brinster. Neu eingetreten sind Heiko Haedicke (19.03.04), Markus Heines (02.07.04) sowie Thomas Bontenackel (05.11.04).

Bei dieser Zahl von 51 aktiven Sängern handelt es sich allerdings um einen eher theoretischen Wert. Aus verschiedenen Gründen (Krankheit, Beruf, Wohnort) ist es nicht allen Sängern möglich, am geregelten Probenbetrieb teilzunehmen. Somit ist die tatsächliche Zahl der aktiven Sänger (zumindest zurzeit) deutlich niedriger.

Im gesamten Jahr 2004 fanden insgesamt 45 Proben statt. Obwohl viele Sänger der Meinung sind, das Jahr 2004 wäre sehr arbeits- und probenintensiv gewesen, fanden doch weniger Proben als in den Vorjahren statt. Zum Vergleich: 2003: 50 Proben und 2002 sogar 53 Proben. 40 Proben fanden auf der Veranda bzw. dem Saal unseres Vereinslokals statt, fünfmal wurde unter der Kirche geprobt. 38 Mal wurde freitags geprobt, einmal probten wir samstags und sechsmal mon-tags. Während es vom späten Frühjahr bis zum Herbst keine großen Probleme macht, die Proben im Saal unseres Vereinslokales abzuhalten, ist die Situation im Winter nicht zufrieden stellend. Der Saal ist zu kalt, und auf der Veranda ist, räumlich, akustisch und auch beleuchtungstechnisch bedingt, ein vernünftiger Probenbetrieb nur eingeschränkt möglich. Hier muss auf Dauer eine andere Lösung angestrebt werden.  

An den 45 Proben nahmen insgesamt 1.526 Sänger teil, das entspricht einer durchschnittlichen Probenbeteiligung von 33,91 Sängern und liegt damit deut-lich (ca. 2,5 Sänger) niedriger als im letzten Jahr. Des Öfteren begannen die Proben mit einigen Stimmübungen. Zeitweise wurde auch stimmenmäßig ge-probt. Dann trafen sich abwechselnd Tenöre oder Bässe schon um 19.30 Uhr, um vor der regulären Probe eine halbe Stunde intensiv einzelne Passagen zu pro-ben. Die Probenbeteiligung war, wie auch in den Jahren zuvor, sehr unter-schiedlich. Schlechtere Probenbeteiligungen waren meist dann zu verzeichnen, wenn nicht freitags, sondern montags geprobt wurde. Auch urlaubs-, berufs- oder krankheitsbedingt fehlten oft einige Sänger, teilweise für einen längeren Zeitraum.

In diesem Bericht über das abgelaufene Jahr sind lediglich die „offiziellen Ter-mine“ unseres Chores aufgeführt. Nicht, bzw. nur am Rande erwähnt ist der Teil des Chorlebens, welcher einen nicht unerheblichen Bestandteil eines funktionie-renden Vereines ausmacht: die Geselligkeit und der Zusammenhalt. Des Öfteren erklingen im Vereinslokal nach der Probe unsere Lieder anlässlich eines Ge-burtstages, welcher mit einer Runde gefeiert wird, oder aus anderen Gründen.  Wichtig ist natürlich auch, dass unser Vereinslokal eine Heimat unseres Chores ist, wo man sich sowohl als Sänger wie auch als Verein Wohlfühlen kann.  Theke, Stammtisch, Biergarten usw. sind, auch wenn dies banal klingt, wichtige Orte für einen Verein. Und wenn Arbeiten zu erledigen sind, so finden sich im-mer helfende Hände, die hier mit anpacken (auch wenn es oft immer dieselben sind).     

Süchteln-Vorst, den 05.01.2005

 

Winfried van Hoof

 (Geschäftsführer)

 


 

 

 

 

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