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Das Jahr 2011 im Überblick

   

Männergesangverein 1853 Süchteln-Vorst
Geschäftsbericht 01.01.2011 – 31.12.2011


In diesem Bericht über das sehr ereignisreiche abgelaufene Jahr 2011 sind lediglich die mehr oder weniger „offiziellen“ Termine unseres Chores aufgelistet. Sie geben das Chorleben natürlich nur in Teilen und unvollständig wieder, da ein nicht unerheblicher Bestandteil eines funktionierenden Vereines im Zusammenhalt und in der Geselligkeit, aber natürlich auch aus der alltäglichen ernsthaften Probenarbeit besteht.

Mittwoch, 05. Januar 2011 Info-Abend
Das Jahr hatte gerade erst begonnen, da hatten wir schon unseren ersten Termin. Die für dieses Jahr geplante Sängertour nach Rom sollte den Sängern an Hand von Lichtbildern, Erklärungen und Programmvorschlägen näher gebracht werden. Unser Chor hatte die auf Chor-Reisen spezialisierte Firma ZIK-Reisen aus Datteln mit der Organisation unserer Reise beauftragt. Die Firma schickte ihre beiden für Reiseleitungen zuständigen Damen Frau Ingrid Minarzik und Frau Gabriele Keller mit großem Gepäck zu uns.
In unserem Probenraum waren Projektor, Leinwand usw. aufgebaut und die Sänger saßen erwartungsvoll da. Nachdem dann endlich alles angeschlossen war, begrüßten die Damen die Sängerschar und stellten dann nach einigem Suchen und Telefonaten mit der Firma ziemlich ratlos fest, dass der Datenträger mit dem für unseren Chor vorgesehenen Programm versehentlich nicht eingepackt worden war. Die beiden Damen versuchten dann, an Hand von Bildern aus Rom, welche sie unsortiert auf ihrem Rechner gespeichert hatten, uns die Reise zu erläutern, was aber nur unzureichend gelang. Viele Fragen wurden gestellt, welche nicht alle zur Zufriedenheit beantwortet werden konnten, was aber teilweise auch an der Qualität der Fragen lag.
Als die beiden Damen nach einigen Stunden wieder abgereist waren, wurde der Eine oder Andere doch unsicher, ob man mit der Firma ZIK-Reisen wirklich eine gute Wahl getroffen hatte. Eine – wie sich im Nachhinein herausstellte – vollkommen unbegründete Sorge.   

Freitag, 07. Januar 2011 Jahreshauptversammlung
Unsere Jahreshauptversammlung fand im Probenraum unseres Vereinslokals statt. 52 Sanges-brüder nahmen hier teil. Leider war unser Chorleiter Bernd Cuypers kurzfristig erkrankt und konnte somit nicht teilnehmen.
Der Verlauf und die Ergebnisse der Wahlen sind dem ausführlichen Protokoll zu entnehmen, welches von unserem Sangesbruder Klaus Mallmann verfasst wurde.


Freitag, 14. Januar 2011 Probe
Mit dieser ersten Probe im neuen Jahr begann die Vorbereitung auf unsere nächsten Veran-staltungen und unsere geplante Rom-Reise.
Unser Chorleiter war wieder genesen und gab auch den eigentlich für die JHV vorgesehenen „Bericht des Chorleiters“ ab. Hierin erläuterte er unter Anderem seine Ziele und Überle-gungen bezüglich des Liedgutes für die Rom-Reise und seine Vorhaben für das vor uns liegende Jahr.

 
Freitag, 18. Februar 2011 20. MGV-Preis-Skat-Turnier – Vorrunde

12 Sänger setzten sich nach der Probe an 4 Tischen in er Gaststätte unseres Vereinslokals zusammen und spielten die Vorrunde der 20. Auflage des MGV-Preis-Skat-Turniers. Nach Mitternacht vertagte man sich auf den folgenden Feitag für die Endrunde.


Freitag, 25. Februar 2011 20. MGV-Preis-Skat-Turnier – Endrunde

Wiederum nach der Probe setzten sich die 12 Skatspieler in der Gaststätte des Vereinslokals zur Endrunde des Skatturniers zusammen. Sieger wurde unser Sangesbruder Axel Büch.


Freitag, 18. März 2011 5. MGV-Dart-Turnier – Vorrunde
Die Dart-Anlage war im Probenraum wieder aufgebaut worden. Nach der Probe trafen sich 9 Sänger und 2 Gäste zum Dart-Turnier. Gegen 2.00 Uhr in der Nacht war die Vorrunde endlich  beendet und man vertagte sich für die Endrunde auf den kommenden Freitag.

Freitag, 25. März 2011 5. MGV-Dart-Turnier – Endrunde
Wiederum nach der Probe wurde die Endrunde des Dart-Turniers gespielt. Auch hier standen Sieger und Platzierungen erst spät in der Nacht fest. Sieger dieses Turniers wurde mit Paul Mackes ein Gastspieler.

Samstag, 02. April 2011 Kreissängertag
Der Grenzlandsängerkreis hatte für diesen Nachmittag zum Kreissängertag in die Gaststätte „Turnerheim“ in Rheydt geladen. Hier nahm eine Abordnung unseres Chores teil.

Freitag, 08. April – Dienstag, 12. April 2011 Sängerfahrt nach Rom

Ein Sänger unseres Chores hatte vor einigen Jahren den Vorschlag gemacht, eine Sängerfahrt nach Rom zu unternehmen. Dieses Vorhaben unterstützte er mit einer namhaften, zweck-gebundenen Spende an den MGV. Die überwältigende Mehrheit der Sänger war von dieser Idee begeistert, und so wurde in die Planung eingestiegen. Es wurden (noch unverbindliche) Teilnehmerlisten erstellt, die Sänger nahmen an einem Sparprogramm zur Finanzierung des Eigenanteils teil und man blickte optimistisch der Fahrt entgegen.
Schon schnell stellte sich heraus, dass es nicht so einfach ist, das komplette Programm incl. Transfers, Unterkunft, Führungen, Verpflegung usw. von Süchteln-Vorst aus zu regeln. So kam man überein, für die Organisation ein Unternehmen zu suchen, welches hier Erfahrung und Kontakte hat. Mit der auf Chorreisen spezialisierten Firma ZIK-Reisen aus Datteln wurde der geeignete Partner gefunden und mit der Reiseplanung betraut. Eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellte. Die Firma hatte beste Kontakte in Rom und sehr viel Erfahrung. In gegenseitiger Absprache wurde ein Programm erstellt und alles organisiert. Ebenso fand einige Monate vor der Romfahrt ein Info-Abend hierzu in unserem Probenraum statt, welcher allerdings eher chaotisch verlief, da wichtige Unterlagen und Informationen nicht vorhanden waren. Aber das Programm nahm immer mehr Gestalt an, es wurde immer wieder geändert und nachgebessert, und am Ende hatten wir ein Programm erstellt, welches in seiner Vielfalt an Programmpunkten wohl kaum Wünsche offen ließ.

Vorbemerkungen
Um es gleich vorweg zu sagen, es war die wohl anstrengendste, aber auch erlebnisreichste Sängerfahrt in der langen Geschichte des MGV. So manch ein Sänger stieß hier an seine physischen, aber auch mentalen Grenzen. Nicht jeder war in der Lage, das gesamte umfang-reiche Programm mitzumachen. Aber – man traf sich an vereinbarten Orten wieder, und meist klappte es auch.
An dieser Fahrt nahmen 51 Sänger und unser Chorleiter Bernd Cuypers teil – eine Resonanz, wie sie noch nie da gewesen ist. Leider konnten einige Sänger krankheitsbedingt nicht an der Rom-Reise teilnehmen – Schade.
Während der gesamten Reise wurden wir durch die Firma ZIK-Reisen betreut. Frau Ingrid Minarzik erwartete uns am Düsseldorfer Flughafen und ließ uns nicht mehr aus den Augen, bis wir wieder sicher in Deutschland gelandet waren. An dieser Stelle ihr und allen Mitarbeiterinnen bei ZIK-Reisen ein herzliches Dankeschön.
Aber auch den Reiseführern vor Ort herzlichen Dank für ihre kompetenten und fundierten Erklärungen bei den diversen Führungen.
Natürlich wird jeder der Teilnehmer andere Eindrücke gesammelt haben, andere Dinge erlebt und erfahren haben. Dies ist ein Bericht, wie ich persönlich diese Tour erlebt und empfunden habe.

Der 1. Tag – Freitag, 08. April 2011

Bereits um 08.00 Uhr morgens war ein Frühstücksbuffet für uns in unserem Vereinslokal angerichtet. Mit einem üppigen Frühstück stärkten wir uns für die vor uns liegenden Tage. Alle Reiseteilnehmer erhielten das verbindliche, endgültige Programm sowie einen Stadtplan von Rom.
Ein Reisebus der Fa. Rath-Reisen brachte uns, mitsamt unseren Koffern, zum Düsseldorfer Flughafen. Hier trafen wir unsere Reiseleiterin Ingrid Minarzik, welche uns während der gesamten Tour betreute. Das einchecken ging zügig, da die Flugtickets schon am Vortag zuhause ausgedruckt worden waren. So hatte man reichlich Zeit im Flughafen, bevor wir unser Flugzeug – ein Linienflug der Lufthansa – besteigen konnten.
Wenige Minuten nach 12.00 Uhr stiegen wir dann in die Lüfte. Der etwa zweistündige Flug verging „wie im Flug“, es war herrlich klares Wetter mit bester Aussicht auf die unter uns liegende Landschaft. Die Alpen bei wolkenlosem, absolut klarem Wetter zu überfliegen, war ein eindrucksvolles Erlebnis. Das Flugzeug war nur zur Hälfte besetzt, und so konnte man es sich gemütlich machen. Natürlich bekamen wir auch einen Imbiss und Getränke.
Nach der Landung auf dem Flughafen „Leonardo da Vinci“ in Rom-Fiumicino strömten wir zu den Gepäckbändern. Unser Band war schnell gefunden, aber die Koffer ließen endlos auf sich warten. Aber nach einer knappen halben Stunde lief das Gepäckband endlich an, und irgendwann hatte jeder seinen Koffer. Gemeinsam marschierten wir mit unserem Gepäck aus dem Flughafen und fanden zwischen diversen Baustellen schon schnell unseren Transferbus.
Der Bus brachte uns in etwa einer halben Stunde zu unserem Hotel im römischen Stadtteil E.U.R. (Esposizione Universale di Roma), ein eigenartiger Name für einen Ort. Es handelt sich hierbei um einen Stadtteil, welcher anlässlich der geplanten Weltausstellung 1942 gebaut wurde, die aber wegen des Weltkrieges nicht stattfand. Während der Fahrt erhielten wir schon die ersten Erklärungen bezüglich der Außenbezirke der Stadt Rom.
Der Bus setzte uns vor unserem gebuchten Hotel, dem „American Palace“ ab. Die Zimmer-verteilung ging einigermaßen zügig vonstatten, und nachdem alle Sänger ihre Zimmer bezogen hatten, trafen sich viele im Innenhof des Hotels unter den gleichzeitig blühenden und Frucht tragenden Orangenbäumen. Die ersten Biere wurden geordert und die erste Über-raschung erlebt: Ein Bier kostete gesalzene 5 Euro! Aber Italien ist kein „Biertrinkerland“, und so stieg man später meist auf den wesentlich günstigeren Konsum von Wein um.
Unser Hotel lag zwar weit außerhalb des Zentrums von Rom, hatte aber den Vorteil, dass in unmittelbarer Nähe die Endstation der U-Bahnlinie B war. Von hier aus fuhr alle paar Minuten eine Bahn in die Stadt. Und auch die Rückfahrt war einfach. Man stieg in die Bahn, auf welcher „Laurentina“ stand und fuhr, bis es nicht mehr weiter ging. Dann war man am Hotel. Und als alle das System der Fahrscheine durchschaut hatten, gab es auch hier keine Probleme mehr.
Gegen 17.30 Uhr gingen wir gemeinsam zur U-Bahn und fuhren ins Zentrum. Hier erhielten wir erste Eindrücke von Rom und vom Vatikan auf unserem Weg zum Restaurant „Lo Stregone“. Das Lokal lag in der Nähe der Engelsburg auf der anderen Seite des Tiber und sollte für die kommenden Tage immer wieder unsere Anlaufstation sein. Hier „bei Gina“ verbrachten wir viele Stunden. Die Tische waren für uns gedeckt, Wasser und Wein stand auf den Tischen und schon bald wurde uns das Essen aufgetragen. Es gab einen knackig frischen gemischten Salat, natürlich Pasta und als Hauptgericht einen in Milch gegarten Schweine-braten mit Rosmarinkartoffeln. Zum Dessert erhielten wir einen Eisbecher. Der Abend gestaltete sich dann sehr unterschiedlich, viele verweilten noch lange im Lokal, Andere Sänger zog es in die Stadt.
Die Rückfahrt zum Hotel organisierte jeder selbst. Die interessanteste Variante war die Fahrt mit dem Schnellbus der Linie 30. Es war wirklich ein „Schnellbus“! Ohne Rücksicht auf die teilweise miserablen Straßenverhältnisse brauste er durch die Stadt. Da der Bus über keine nennenswerte Federung verfügte, glich die halbstündige Fahrt nach Laurentina einem „Höllenritt“! Ein Erlebnis, welches man so schnell nicht vergisst. Nachdem alle Knochen wieder sortiert waren, ging es zum Hotel, wo es noch ein spätes Getränk sein sollte. Dies war allerdings etwas schwierig, da das Personal Feierabend machen wollte und auch darauf zu achten hatte, das es im Hotel nicht zu laut wurde. Ein schwieriges Unterfangen.

Der 2. Tag – Samstag, 09. April 2011

Der Tag begann mit einer Panne! Der hoteleigene Weckdienst, der alle Sänger um 06.30 Uhr wecken sollte, funktionierte nicht. So haben einige Sänger leider Teile des Tagesprogramms versäumt. Aber die meisten Sänger trafen sich um 07.00 Uhr zum Frühstück. Dieses Früh-stück war nicht so, wie man es in Deutschland erwartet. Aber für italienische Verhältnisse war es mehr als üppig! Es gab verschiedene Brot- und Brötchensorten, Wurst, Käse, Marmelade, Eier (leider, wie in Italien üblich, steinhart gekocht und eiskalt), verschiedene Müslis, Tomaten, frisches Obst und auch Kuchen und süßes Gebäck. Hier konnte jeder etwas finden.
Der Kaffee allerdings war grottenschlecht (meine persönliche Meinung). Egal, welche Wahl man am Kaffeeautomaten traf, er war einfach nur stark und bitter. Ab dem zweiten Tag gab es zum Frühstück zusätzlich auch noch (warmes!) Rührei.
Kurz vor 08.00 Uhr gingen wir dann zur U-Bahnstation und fuhren in die Stadt. Um 09.00 Uhr trafen wir dann vor dem Eingang der vatikanischen Museen unsere Führerinnen für den Vormittag, Roberta und Martha. Nachdem wir uns durch das Getümmel in der Eingangshalle gekämpft hatten, unsere Tickets und Audioguides erhalten hatten, trennten wir uns in zwei Gruppen und gingen zu den vatikanischen Gärten. Die hier herrschende Ruhe und Beschau-lichkeit stand in krassem Gegensatz zum lauten und hektischen Treiben vor dem Museums-eingang.
Ich war in der Gruppe mit der Reiseführerin Martha, eine Dame, welche in etwa das Alter des Ältesten unserer Sänger hatte. Sie geriet bei dem Spaziergang durch den sehr hügelig ange-legten Gartenkomplex ganz schön ins schnaufen, da sie gleichzeitig auch immer Erklärungen abgab. Ein Botaniker hätte die helle Freude an ihr gehabt, sie konnte zu jedem Baum oder Strauch eine ausführliche Erklärung abgeben. Zum Garten selbst kann man sagen, dass er überraschend groß war. Toll angelegt und immer wieder mit fantastischen Ausblicken auf den Petersdom, Teile des vatikanischen Palastes und auf die Stadt Rom. An einem großen Brunnen trafen sich zwischenzeitlich beide Gruppen, was natürlich genutzt wurde, um gemeinsam ein Lied zu singen. Bei herrlichem Sonnenschein wurde immer öfter Schatten gesucht. Wir besichtigten dann auch noch eine „Tiefgarage“, in welcher verschiedene päpst-liche Kutschen aus vergangener Zeit, aber auch einige „Papamobile“ zu bestaunen waren.
Dann wurde es aber auch Zeit für eine Mittagspause. In einem kantinenähnlichen Gastro-nomiebetrieb stärkten wir uns, bevor es zum nächsten Besichtigungsmarathon ging.
Unter der Führung von Roberta strömten wir durch die vatikanischen Museen. Ein endloser Menschenstrom trieb einen langsam durch die ebenso endlosen Hallen, Höfe und Gänge. Die Menge an Eindrücken bei diesen zahllosen Kunstwerken aus der Antike, dem frühen bis späten Mittelalter und aus allen möglichen anderen Zeiten erschlug einen geradezu. Was hier im Verlauf von fast 2000 Jahren zusammengetragen wurde, war einfach unglaublich und auch unbeschreiblich. Der Höhepunkt dieser Führung war natürlich der Besuch der sixtinischen Kapelle, in welcher die Papstwahlen stattfinden. Prächtig bemalte Wände und Decken durften nicht fotografiert werden, wie die Museumswächter immer wieder riefen, woran sich aber kaum jemand hielt. Schade war, dass man die Pracht dieser Kapelle nicht mehr richtig würdi-gen konnte, weil man durch die vorher schon stundenlang zu bestaunenden Kunstgegen-stände, Gemälde, Wandteppiche ... schon ziemlich abgestumpft war.
Die Krypta konnten wir anschließend nicht besuchen, da sie zu dem Zeitpunkt geschlossen war. Wegen der bevorstehenden Seligsprechung des letzten Papstes waren umfangreiche Umbettungsmaßnahmen in der Krypta zu Gange.
Zum Abschluss besuchten wir dann noch den Petersdom. Wir staunten ob der gigantischen Dimensionen dieses Bauwerkes. Alles war einfach riesig. Eine Vorstellung von der Größe des Petersdomes zeigte eine Markierungslinie auf dem Boden. Hier war die Länge anderer berühmter Kirchen und Dome markiert. Keine Kirche reichte auch nur annäherungsweise an den Peterdom heran.
Beim anschließenden Fußmarsch zur Kirche Santa Maria dell Anima lernten wir den spätnachmittäglichen Straßenverkehr Roms näher kennen. Vor allen Dingen die Rollerfahrer und –fahrerinnen beeindruckten durch ihren Mut und ihre Verwegenheit.
Bei der Kirche Santa Maria dell Anima handelt es sich um die Pfarrkirche der deutschen Gemeinde in Rom. Von außen unscheinbar und leicht zu übersehen, von innen prächtig gestaltet. Hier wollten wir die Vorabendmesse um 18.00 Uhr mit unseren Liedvorträgen musikalisch gestalten. Die in deutscher Sprache gehaltene Messe war nur spärlich besucht. Es waren mehr Sänger als Messbesucher anwesend. Aber das war uns relativ egal, da wir diesen Auftritt eher als eine Generalprobe für den Montag ansahen. Wir sangen ganz ordentlich, und die hervorragende Akustik dieser Kirche wertete unsere Auftritte noch mehr auf.
Nach der Messe erreichten wir nach kurzem Fußmarsch recht müde und mittlerweile ziemlich fußlahm unser Lokal bei Gina. Hier erwarteten uns kalte Getränke und ein warmes Abendessen. Salat, Pasta, Grillspieß mit Erbsen als Beilage und ein wieder sehr synthetisch schmeckendes Eis zum Dessert.
Der Abend gestaltete sich wieder sehr unterschiedlich, aber irgendwann waren wohl alle wieder im Hotel.

Der 3. Tag – Sonntag, 10. April 2011

An diesem Morgen funktionierte der Weckdienst um 06.30 Uhr, obwohl wir eigentlich erst später aufzustehen brauchten. Ich persönlich wurde sogar schon um 04.30 Uhr durch unseren zimmereigenen Weckdienst aus dem Bett gescheucht!
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder mit der U-Bahn in die Stadt. An der U-Bahnstation neben dem Kolosseum trafen wir unseren Reiseführer Malte, der uns mit Audioguides aus-stattete. Das antike Rom stand auf dem Programm. Das imposante Bauwerk des – anschei-nend von den Römern für die Ewigkeit gebauten – Kolosseums bestaunten wir von außen. Vorbei am Forum Romanum und vielen antiken Ausgrabungsstellen schlenderten wir bis zum Viktor-Emanuel-Denkmal, dem gigantischen italienischen Nationaldenkmal. Unser Reiselei-ter versorgte uns mit einem steten Strom von Informationen, die man so schnell gar nicht alle in sich aufnehmen konnte.
Mit einem Linienbus, der dank unseres Zustieges total überfüllt war, fuhren wir dann bis zum Petersplatz. Hier kamen wir genau richtig zum sonntäglichen Angelussegen an. Papst Bene-dikt XVI erschien am Fenster seines Palastes, hielt eine kurze Ansprache in verschiedenen Sprachen, grüßte alle Pilger und Besucher und erteilte den Segen. Ein erhebender Moment, egal, wie eng man der katholischen Kirche verbunden ist.
Anschließend war etwa anderthalb Stunden zur freien Verfügung. Diese wurde weitgehend dazu genutzt, sich im Umkreis des Petersdomes mit fester und flüssiger Nahrung zu stärken und in den umliegenden Souvenirläden zu stöbern. Dann wurde es auch schon Zeit, die Abfahrtstelle unseres Busses zu suchen. Wir hätten uns nicht zu beeilen brauchen, denn der Bus kam 20 Minuten zu spät (nach italienischer Zeit: pünktlich).
Mit dem Bus verließen wir Rom. Erstes Ziel war die Kirche „St. Paul vor den Mauern“, ein Bauwerk von imposanten Ausmaßen und innen beeindruckend durch die riesige, reich verzierte Deckenkonstruktion – keine Kuppeln oder Gewölbe, sondern ein „Flachdach“. An den Wänden rundum konnte man Mosaikbildnisse aller Päpste bestaunen – einige Stellen waren noch frei, es können also noch einige Päpste gewählt werden. Argwöhnisch beäugt vom Wachpersonal sangen wir einige Lieder, ein wunderbares Klangerlebnis in einer wunderbaren Räumlichkeit.
Weiter ging es mit dem Bus und  schon bald waren wir in den Albaner Bergen. Ziel war Castel Gandolfo, die Sommerresidenz des Papstes. Ein etwas verschlafen wirkendes typisch italienisches Dorf mit einem Marktplatz und dem päpstlichen Schloss (mit Sternwarte!) im Hintergrund. Von den Seitenstraßen aus hatte man einen herrlichen Blick in die Albaner Berge und auf den romantisch im Tal liegenden Albaner See. In der Kirche des Dorfes (eher eine größere Kapelle) sangen wir einige Lieder. Wir sangen gut und die Akustik war sehr gut, es klang ganz toll.
Weiter ging es dann mit dem Bus nach Frascati, dem bekannten Weinort in den Albaner Bergen. Größer konnte der Kontrast nicht sein: nach dem beschaulichen Castel Gandolfo in die brodelnde Stadt Frascati. Betrieb wie auf einem Volksfest.
Was wir nicht herausbekommen konnten, war die Frage, wo der Frascati-Wein herkommt. Er ist auf der ganzen Welt erhältlich, aber in der Gegend von Frascati haben wir kaum einen Weinstock gesehen!
Für uns waren im Gewölbekeller des Lokals „Il Pergolato“ Plätze reserviert. Hier erwartete uns Wasser, Frascati-Wein und eine zünftige Brotzeit. Die Brotzeit war schmackhaft, hatte aber eher die Dimension einer Vorspeise. Unter der Ankündigung „Spanferkel“ hatten viele mehr als eine Scheibe Bratenaufschnitt erwartet. Der Wein floss in Strömen, und die ange-kündigte „Musik“ bestand aus zwei ausgebildeten Opernsängerinnen und einem Akkordeon-spieler. Sie unterhielten uns etwa eine halbe Stunde lang mit ihren Liedern. Als sie den „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ anstimmten, konnten wir – zu ihrer Verwunderung – alle begeistert mitsingen. Es wurde ein sehr feuchtfröhlicher Abend mit viel Wein und nicht ganz so viel Wasser.
Der Bus brachte uns dann sicher zu unserem Hotel zurück, wo der Abend für viele noch lange nicht endete. Hitzige Diskussionen über angemessenes Benehmen überschatteten etwas den weiteren Verlauf, aber am nächsten Morgen war die Welt wieder in Ordnung.
Dem Hotel ging mittlerweile so langsam das Bier aus. Immer neue Reserven wurden anscheinend hervorgeholt, die Biersorten wechselten ständig, nur der Preis von 5 Euro für 0,33 l blieb konstant.

Der 4. Tag – Montag, 11. April 2011

Am vorangegangenen Abend war schon darüber gesprochen worden, dass das für diesen Tag vorgesehene Programm zu umfangreich sei. So war zu vorgerückter Stunde ein geändertes Programm aufgestellt worden, welches an einer Anschlagtafel neben dem Aufzug ausgehängt wurde.
Wir ließen es an diesem Tag etwas gemütlicher angehen. Nach dem Frühstück (alles wie an den Vortagen) gingen wir um 08.30 Uhr zur U-Bahnstation – en mittlerweile schon gewohn-ter Weg – und fuhren ins Zentrum. Unser Führer Malte war über die geplanten Änderungen informiert und erwartete uns. Ausgerüstet mit unseren Audioguides besichtigten wir zuerst die Kirche Santa Maria Maggiore, wie die Kirche St. Paul vor den Mauern und der Petersdom eine der vier päpstlichen Kirchen Roms. Anschließend gingen wir zur nahegelegenen Kirche San Prassede, welche wir auch noch besichtigten. Dann hatten wir aber auch genug Kirchen gesehen. So prächtig und sehenswert jede einzelne der zahllosen römischen Kirchen auch ist, irgendwann ist es genug! Und dieser Punkt war für die meisten Sänger jetzt erreicht.
Mit der U-Bahn fuhren wir dann bis zur „Spanischen Treppe“. Ich persönlich war von dem Bauwerk eher enttäuscht. Viele Menschen, und eine Treppe. Allerdings hatte die Treppe zu dieser Jahreszeit noch keinerlei Blumenschmuck und sah daher eher kahl aus. Wahrscheinlich wird der Eindruck im Sommer wesentlich schöner sein.
Durch enge Gassen und verkehrsfreie Straßen spazierten wir dann zum Trevi-Brunnen. Von Menschen umlagert und einfach nur toll anzusehen. Das Brunnenbauwerk füllt den gesamten Platz und das kristallklare Wasser vermittelt ein Gefühl von Kühle und Erfrischung. Dieser Brunnen ist nicht umsonst Bestandteil aller Führungen, die den Namen „romantisches Rom“ tragen.
Durch enge malerische Gassen bummelten wir weiter bis zum Pantheon, dem allen Göttern geweihten Tempel aus der Römerzeit. Hier machten wir erst einmal Pause, kehrten in einer der zahllosen Gastronomien ein und stärkten uns.
Grundsätzlich muss man sagen, dass man nahezu immer gut bedient wurde, wo man auch einkehrte. Und die Preise waren – zumindest für römische Verhältnisse – moderat, solange man kein Bier trank. Das war immer ziemlich teuer.
Nach mehreren Telefonaten über die Firma ZIK-Reisen in Deutschland hatten wir kurzfristig die Genehmigung erhalten, im Pantheon zu singen. Und zwar um Punkt 14.00 Uhr und genau 4 Lieder. Das taten wir auch. Wir stellten uns auf und sangen unsere vier Lieder, unter Anderen auch „Oh Lord, what a morning“ mit den von Norbert Brötsch vorgetragenen Solopassagen. Eine eigenartige Akustik in diesem Tempel, der wie eine perfekte Halbkugel gebaut ist. Der Klang verhallte, man hörte sich selber kaum, aber angeblich hat es für die Zuhörer sehr gut geklungen.
Weiter ging der Fußmarsch zum Ristorante „Lo Stregone“ welches immer mehr zu unserer zweiten Heimat wurde. Alle suchten nur noch Schatten und kalte Getränke.
Nach einer kurzen Rast und einigen Erfrischungsgetränken strebten wir einem der Höhepunkte unserer Tour zu: im Petersdom sollten wir um 17.00 Uhr die Pilgermesse musikalisch mitgestalten. Dank der Kontakte der Fa. ZIK-Reisen war uns dies ermöglicht worden.
Zwecks letzter Absprachen mussten wir (unser Chorleiter Bernd Cuypers, unsere Reiseleiterin Ingrid Minarzik und ich) vor der Messe in der Sakristei des Petersdomes erscheinen. Durch zahlreiche verwinkelte Gänge erreichten wir diese endlich. Im Petersdom ist alles gigantisch, auch die Sakristei. Sie ist größer als manche Kirche bei uns. Wir erhielten letzte Anwei-sungen, unsere Empfehlungsschreiben, Pilgerbescheinigungen usw. wurden geprüft und dann wurden wir in den Dom zu unserem Platz geleitet. Die Sänger waren im Dom im nicht abgesperrten Teil, wurden aber dann von den Wachen in den für die Pilgermesse vorge-sehenen Bereich gelassen. Wir konnten noch kurz proben, und der Domkapellmeister (oder so etwas ähnliches) wollte uns noch auf die Schnelle einige italienische Fürbitten-Gesänge bei-bringen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.
Die Pilgermesse begann um 17.00 Uhr. Das vordere Drittel des Petersdomes mit dem Hoch-altar war zu diesem Zwecke abgeteilt, nur Messbesucher hatten Zutritt. Der hintere – wesentlich größere – Teil des Domes blieb für den Besucherverkehr geöffnet. Die Messe wurde weitgehend in lateinischer Sprache gehalten. Unverständlicherweise für eine „inter-nationale“ Pilgermesse wurde eine 15 Minuten dauernde Predigt in italienischer Sprache gehalten.
Wir sangen unter der Leitung unseres Chorleiters 4 Lieder, „Alta trinita beata“, Judicame deus“, „Confitebor“ und „Tjebje Pojem“. Unsere mühsame Probenarbeit hierfür hatte sich mehr als gelohnt. Wir sangen konzentriert, sicher und gut. Unser Gesang wurde über die aufgestellten Mikrofone in den gesamten Petersdom übertragen.  Nach Ende der hl. Messe dankte uns einer der vier Geistlichen, welche die Messe zelebriert hatten, in deutscher Sprache für unsere musikalische Gestaltung. Selbst der sehr arrogant wirkende Kapellmeister nickte uns am Ende anerkennend zu. Später wurden wir von vielen Besuchern angesprochen, welche uns gehört hatten und voll des Lobes waren.

Die Gestaltung dieser Messe im Petersdom wird für alle Beteiligten
ein unvergessliches Erlebnis bleiben!!!
Gemächlich gingen wir dann den uns mittlerweile schon vertrauten Weg zu unserer Gina. Hier wartete das Abendessen schon auf uns, Salat, Pasta (natürlich), Schnitzel mit Rosmarinkartoffeln und als Dessert Tiramisu.
Im Verlauf des Abends wurde das – leicht verstimmte – Klavier durch unseren Chorleiter in Betrieb genommen und wir sangen noch einige Lieder. Es war wie ein „Sängerfrühschoppen“ nur abends. Auch Ginas Sohn ließ sich noch zu einem Liedvortrag überreden, und irgendwann waren die Biervorräte des Lokals erschöpft, wie im Hotel übrigens mittlerweile auch.
In kleiner Gruppe sind wir dann noch durch das mitternächtliche Rom spaziert, haben die Piazza Navona und den stimmungsvoll angestrahlten Trevibrunnen besucht, sind noch in einer kleinen Taverne eingekehrt und irgendwann zum Hotel gefahren.
Hier hatten wir dann noch längere Diskussionen mit den Nachtportiers in den verschiedensten Sprachen. Es ging sich darum, dass der Hotelmanager irgendwann gekommen war und die an einem Balkon angebrachte Fahne mit dem Süchtelner Stadtwappen entdeckt hatte. Da er nicht wusste, was die Fahne bedeutete und Sorge wegen irgendwelcher eventueller rechtspopu-listischer Propaganda hatte, war die Fahne entfernt worden. Das versuchten die beiden Herren uns in einem Kauderwelsch aus italienisch, englisch und ich weiß nicht, welcher Sprache zu erklären.

Der 5. Tag – Dienstag, 12. April 2011

Wieder wurden alle Sänger um 06.30 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück wurden die Koffer gepackt und die Zimmer geräumt. Für diesen Vormittag war kein Programm mehr vorge-sehen. Einige Sänger fuhren nochmals ins Zentrum, andere besuchten den nahegelegenen Supermarkt und eine Gruppe von etwa 15 Sängern für mit mehreren Taxen zu der außerhalb gelegenen Callisto-Katakombe.
Hier hatten wir eine etwa ¾ Stunde dauernde Führung mit vielen Erklärungen. In diesen Katakomben wurden viele Jahrhunderte lang die Toten Roms bestattet. Bis zu 17 Stockwerke tief hatte man sich in das weiche Lavagestein eingegraben und die Toten in Felsnischen oder Grabkammern bestattet. Eindrucksvoll, aber irgendwie auch unheimlich.
Um 11.30 Uhr holte uns der Transferbus dann am Hotel ab und brachte uns zum Flughafen „Leonardo da Vinci“. Eine Dame der Lufthansa hatte freundlicherweise alle Flugtickets für uns schon vorbereitet, wir konnten unsere Koffer sofort aufgeben und hatten dann noch eine Menge Zeit, um uns umzuschauen oder irgendwo einzukehren. Die Preise in den Gastro-nomien dort waren – im Gegensatz zu anderen Flughäfen – ganz normal.
Um 14.40 starteten wir dann in Richtung Düsseldorf, wo wir zwei Stunden später sicher landeten. Nachdem alle ihre Koffer hatten, suchten wir unseren Bus der Fa. Rath-Reisen, welcher schon auf uns wartete. Wir verabschiedeten uns ausgiebig von unserer Reiseleiterin Ingrid und fuhren dann nach Süchteln-Vorst, wo wir gegen 18.00 Uhr eintrafen.
Nach einigen letzten Getränken – Bier zu ganz normalen Preisen! – verabschiedete man sich so nach und nach.

Damit war eine Sängerfahrt zu Ende, welche auf Grund der vielen Eindrücke und Erlebnisse allen Teilnehmern für immer im Gedächtnis bleiben wird.

Diese Rom-Reise hat einen unserer Sangesbrüder so inspiriert, dass er seine gesamten Erleb-nisse in einem sehr umfangreichen Gedicht dokumentiert hat, welches sowohl in den „MGV-NEWS“ wie auch im Programmheft zum Weihnachtskonzert 2011 nachzulesen ist.
Unser Sangesbruder Achim Paletzki hat alle Stationen unserer Reise und alle wichtigen Bege-benheiten mit seiner Kamera dokumentiert. In einem fast dreistündigen Film hat er die gesamte Reise für die Nachwelt – und natürlich für alle interessierten Sänger – festgehalten.

Freitag, 29. April 2011 Eiertipp
Diese traditionelle MGV-Veranstaltung findet in jedem Jahr am ersten Freitag nach Ostern statt. In der Gaststätte „Bontenackel“ trafen sich etwa 35 Sänger zu diesem österlichen Wettkampf. Jeder Sänger erhielt drei buntgefärbte Eier und nach zerschmetterndem Wett-kampf ging in diesem Jahr Hans Zenzen als Sieger und damit als  „Mann mit dem härtesten Ei“ hervor. Sein Siegpreis, eine Flasche eines hochprozentigen Getränkes, überlebte den Abend allerdings nicht.

Freitag, 27. Mai 2011 Probe
Diese normale Freitagsprobe ist insofern erwähnenswert, dass hier mit 49 anwesenden Sängern ein Teilnahmerekord erstellt wurde. Diese Zahl wurde im Jahresverlauf allerdings noch zweimal erreicht und bei der Generalprobe zum Weihnachtskonzert mit 52 Sängern sogar noch übertroffen.
Diese durchweg hohe Probenbeteiligung zeugt von der Ernsthaftigkeit der Sänger bezüglich der Probenarbeit, aber auch von der Attraktivität der durch unseren Chorleiter Bernd Cuypers gestalteten Proben.

Donnerstag, 02. Juni 2011 Vatertagstour
21 Sänger und ein Gast trafen sich um 09.30 Uhr mit ihren Fahrrädern am Vereinslokal zur Vatertagstour. Es wurde ein erstes Getränk konsumiert und bei schönem, sonnigem Wetter startete man in Richtung Grefrath.
Erste Station war die in der Nähe des Grefrather Flugplatzes gelegene Gaststätte „Haus Bruch“. Hier wurden in der Außengastronomie einige Getränke konsumiert, bevor es – natürlich erst nach einem Lied – weiter ging.
Auf dem neu angelegten Fahrradweg in Richtung Lobberich überquerte man recht mühelos den Schlibecker Berg. Nächstes Ziel war das Restaurant am DeWitt-See. Hier war für uns ein langer Tisch im Außenbereich reserviert. Einige Sänger, welche nicht mit dem Rad fahren wollten oder konnten, stießen hier zu uns und vergrößerten die Runde. Bei herrlichem Wetter und kalten Getränken hatte man einen wunderschönen Blick auf den See. Nach einiger Zeit wurde auch unser vorbestelltes Essen serviert. Es gab die obligatorischen Schnitzel mit verschiedenen Soßen, Salat und Pommes bzw. Kroketten. Das Essen war schmackhaft und reichlich. Wir verabschiedeten uns nach langer Rast mit einem Lied, stiegen aber noch nicht auf unsere Räder. Eine gute Bekannte eines unserer Sänger hatte dort ein Wochenend-häuschen direkt am See. Wir besuchten die betagte Dame kurz und überraschten sie mit einem kleinen Ständchen.
Dann radelten wir weiter, auf Umwegen unserem nächsten Ziel in Hinsbeck-Glabbach entgegen. Dort fand im, am und um den dortigen Schießstand herum eine Vatertagsfete mit Life-Musik statt. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen im Gewühl, konsumierten einige weitere Kaltgetränke oder auch eine Tasse Kaffee mit Kuchen und radelten dann weiter.
Letztes gemeinsames Ziel war dann noch das „Franzuse Hüske“ in Grefrath, welches zu einer weiteren Rast einlud.
Im Verlauf des Rückweges trennten sich die Vatertags-Radler dann auf und besuchten teilweise noch verschiedene Einkehrmöglichkeiten.
Es war wieder einmal eine gelungene Tour bei idealem Wetter. Es wurden  etwa 35 Kilometer geradelt und es waren keinerlei Stürze, Pannen oder desgleichen zu verzeichnen.


Freitag, 10. Juni 2011 Geburtstag
Die Probe war auf den Dienstag verlegt worden, da sowohl der Chorleiter wie auch sämtliche Sänger an diesem Tag verhindert waren. Grund war der 50. Geburtstag, den unser Chorleiter an diesem Abend feierte. Hierzu hatte er unsere gesamte Sängerschar zu einer zünftigen Feier ins Süchtelner Josefshaus eingeladen. Natürlich folgten wir recht zahlreich dieser Einladung und verbrachten einen sehr geselligen und teilweise auch sehr langen Abend bei einem üppigen Buffet und zahllosen Getränken. Wir brachten unserem Chorleiter natürlich ein Ständchen und auch unser MGV-eigener Shanty-Chor erfreute Geburtstagskind und Gäste mit seinen Liedern. Es war ein rundum gelungener Geburtstag. – Schade, dass der nächste „runde“ Geburtstag erst wieder in 10 Jahren ist. –

Freitag, 01. Juli 2011 Probe
Diese eigentlich ganz normale Freitagsprobe ist insoweit erwähnenswert, dass unser Chorleiter erkrankt war und wir mit unserem Vize-Chorleiter Axel Büch das Liedgut für den musikalischen Frühschoppen in Wankum probten. Die Probe fiel entsprechend wesentlich kürzer aus, was aber bei einigen Sängern nicht dazu führte, dass sie entsprechend eher zu Hause waren.
 
Sonntag, 03. Juli 2011 Sommerfest in Wankum
Die Sänger vom MGV „Cäcilia“ 1853 Wankum feierten ihr Sommerfest und hatten für diesen Sonntagmorgen zum musikalischen Frühschoppen geladen. Natürlich folgten wir – wie in jedem Jahr – der Einladung unserer Sangesfreunde aus Wankum und besuchten Sie mit etwa 40 Sängern und vielen unserer Partnerinnen.

Es war herrliches Sommerwetter und eine große Gruppe radelte nach Wankum, um den Tag unbeschwert genießen zu können und sich dabei noch ein bisschen sportlich zu betätigen. Unter dem Dirigat unseres Vize-Chorleiters Axel Büch sangen wir vier Lieder („Spielmanns Wanderfahrt“, „Süß Liebe liebt den Mai“, „Am herrlichen Rhein“ und „Drenk doch eene met“). Bei Grillgut, kalten Getränken sowie Kaffee und Kuchen verbrachte man einige schöne Stunden, bevor die gemeinschaftliche Rückfahrt angetreten wurde.

Sonntag, 10. Juli 2011 Musikalischer Frühschoppen in Dülken
Der MGV Sängerbund 1911 Dülken-Nord feierte sein 100jähriges Vereinsjubiläum mit dem in jedem Sommer stattfindenden Frühschoppen auf dem Gelände der Dülkener Overberg-schule. Aus Anlass des Jubiläums fand diese Veranstaltung allerdings diesmal nicht im Freien, sondern in der hierfür hergerichteten Turnhalle der Schule statt.
Der Frühschoppen begann um 11.00 Uhr, allerdings trudelten unsere Sänger erst später lang-sam ein, da wir, bedingt durch die Terminfülle unseres Chorleiters, erst gegen 13.00 Uhr singen konnten. Die Halle war brechendvoll, viele Gäste fanden keinen Platz und hielten sich bei herrlichem Wetter draußen an Stehtischen auf. In der Halle war es – auch während der Liedvorträge der Chöre – sehr unruhig. Doch als unser Chor mit über 40 Sängern auftrat und wir unsere Lieder („Froher Sängermarsch“, „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ und den „Chor der Zecher“ aus „Der Waffenschmied“) vortrugen, wurde es merklich ruhiger im Saal. Wir hatten – trotz des späten Auftrittszeitpunktes – ein aufmerksames Publikum und ernteten kräftigen Applaus für unseren Auftritt.
 
 
Freitag, 15. Juli 2011 Probe
Mit dieser letzten Probe vor den Sommerferien sollte die Sommerpause beginnen, die proben-freie Zeit.
Es war 5 Freitage lang keine Probe, aber alle Sänger, welche Lust dazu hatten, waren einge-laden, sich freitags mit ihren Fahrrädern am Vereinslokal zu treffen. Es wurde meist eine kurze Radtour gemacht und dann irgendwo gemeinsam eingekehrt, oder es wurde gar nicht erst gefahren, sondern sofort im „Butschenhof“ geblieben.

Juli – August 2011 Sommerpause
Wie schon erwähnt, bedeutete der Begriff „Sommerpause“ lediglich, dass kein Probenbetrieb stattfand, aber nicht, dass alle Sänger eine Pause in ihren Freitagsaktivitäten einlegen mussten.
Besondere Erwähnung verdient hier das erste Wochenende der „Sommerpause“:

Freitag, 22. Juli – Samstag, 23. Juli 2011 Golf-Wochenende
Zum wiederholten Mal hatten wir dank der guten Beziehungen eines Golf spielenden Sanges-bruders Gelegenheit, unsere Golfkenntnisse zu trainieren und in einem kleinen Turnier zu beweisen. Die Resonanz bei den Sängern war überaus groß. Mehr als 30 Sänger hatten sich hierzu angemeldet.
Am späten Nachmittag traf man sich am Vereinslokal, teilweise mit den Rädern, teils auch mit PKW. Die Fahrradfahrer radelten dann nach Hinsbeck zur Golfanlage „Haus Bey“, die motorisierten Sänger fuhren entsprechend dorthin. Auf der Wiese vor dem historischen Ge-bäude „Schloß Bey“ stand wieder das große – von der Süchtelner Waldjugend zur Verfügung gestellte – Jurtenzelt, Tische, Bänke, Grill und Zapfstation standen bereit und mit Lagerfeuer-Romantik und auch Musik und Gesang wurde es wieder einmal ein langer Abend. Die „Heim-schläfer“ verabschiedeten sich irgendwann, und etwa 20 unerschrockene Sänger schliefen im oder neben dem Zelt, wo sie eine kurze, aber geräuschvolle Nacht verbrachten.
Angenehm war, dass die Sanitäranlagen des Golf-Clubs genutzt werden konnten, und so konnte man – durch eine heiße, oder auch kalte Dusche erfrischt –  den bevorstehenden Tag beginnen. Die „Heimschläfer“ trudelten wieder ein, und gemeinsam nahm man das wieder üppige und im Freien servierte Frühstück ein.
Dann wurde es aber auch Zeit, den eigentlichen Grund der Reise, nämlich das Golf spielen, in Angriff zu nehmen. Unter den fachkundigen Anleitungen des uns schon bekannten Golfleh-rers Glenn Peace und unseres golfspielenden Sangesbruders Uli Beginen wurden Abschläge geübt und versucht, den Ball gekonnt einzulochen. Danach wurden die erworbenen Kenntnis-se in einem kleinen Turnier angewandt, wobei doch festzustellen war, dass manche Sänger noch viel üben müssen und noch lange nicht jeder zum Golfprofi geboren ist. Aber: Spaß gemacht hat es auf jeden Fall!
Im Verlauf des Nachmittags wurde dann das gesamte Equipment wieder abgebaut und verladen, der Platz akribisch gesäubert und dann ging es wieder in Richtung Heimat.

Auch wenn Veranstaltungen dieser Art nicht viel mit dem eigentlichen Zweck des MGV – nämlich dem Singen – zu tun haben, sind sie für das Vereinsleben doch sehr wichtig und machen einen großen Teil der „Lebendigkeit“ unseres Chores aus.
Hierzu gehören auch die regelmäßig stattfindenden Skat- und Dart-Turniere.
Seit letzten Sommer hat sich auch eine „Moped-Gruppe“ gebildet, welche mit ihren Motor-rädern und Rollern bei schönem Wetter gemeinsame Ausfahrten unternimmt.
Und schon seit mehreren Jahren gibt es – speziell für die jüngeren Sänger – Billard-Turniere im Keller eines unserer Sangesbrüder.
Ebenfalls erwähnt sei eine Veranstaltungsreihe, zu welcher die Sänger keinen Zugang haben, die aber trotzdem zum Vereinsleben unseres Chores gehört. Es ist der seit einigen Jahren bestehende „Frauenstammtisch“. Hier treffen sich die Sängerfrauen, welche hierzu Lust ha-ben, zu gemeinsamen Fahrradtouren, Kegelabenden, Karnevalsfeten, usw. und unternehmen sogar jährlich einen Ausflug.
All das fördert nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl im Chor, sondern hält auch den Verein lebendig und attraktiv.  

Freitag, 22. Juli 2011 Willi Schroers verstorben
An diesem Freitag verstarb unser Sangesbruder Willi Schroers im Alter von 72 Jahren. Er war 51 Jahre lang Mitglied unseres Chores. Während seiner Mitgliedschaft war er fast 20 Jahre lang Mitglied des Vorstandes, unter Anderem auch als Geschäftsführer und Kassierer. Er war während dieser Zeit maßgeblich mit daran beteiligt, die Geschicke des MGV in zeitweise schwierigen Phasen zu lenken und in eine beständige Zukunft zu führen. Auch wenn er in den letzten Jahren gesundheitsbedingt nicht mehr am regelmäßigen Probenbetrieb teilnehmen konnte, hat er die Nähe zum MGV und zur Sängerfamilie, die ihm immer wichtig war, nie verloren. Wir werden ihm stets ein gebührendes Andenken bewahren.

Mittwoch, 27. Juli 2011 Probe
Trotz Sommerpause trafen sich an diesem Mittwoch 32 Sänger um 19.00 Uhr im Probenraum unseres Vereinslokals zu einer kurzen Probe unter dem Dirigat unseres Vize-Chorleiters Axel Büch. Grund war die am folgenden Tag stattfindende Messe in St. Clemens. Wir probten die vorgesehenen Lieder kurz, um uns und unserem Vize-Chorleiter mehr Sicherheit zu geben.

Donnerstag, 28. Juli 2011 Hl. Messe
Aus Anlass des Todes unseres Sangesbruders Willi Schroers fand an diesem Morgen um 09.00 Uhr eine hl. Messe in der Süchtelner Pfarrkirche St. Clemens statt. Diese Messe gestal-teten wir mit unserem Chor mit mehreren Liedvorträgen musikalisch mit.
Trotz Sommerpause und Ferienzeit waren 37 Sänger zur Stelle. In Vertretung unseres in Urlaub befindlichen Chorleiters dirigierte uns unser Vize-Chorleiter Axel Büch.
Die Urnenbeisetzung sollte zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Freitag, 26. August 2011 Probe
Fünf Freitage lang war keine reguläre Probe, und mit frischer Energie trafen sich 45 Sänger zur ersten Probe nach der Sommerpause.  
 
Samstag, 27. August 2011 Grillfest
Schon seit mehreren Jahren starten wir in die zweite Jahreshälfte mit einem Grillabend auf dem Anwesen unseres Sangesbruders Hans-Josef Heines im Kirspel. So war auch in diesem Jahr wieder die Werkstatt auf- und teilweise ausgeräumt, Biertischgarnituren, Getränke-pavillon und Lichterketten aufgebaut bzw. installiert und der Grill angeheizt. Bei selbstge-machten und gestifteten Salaten, leckerem Grillgut und vielen Getränken verlebten die Sänger mit ihren Partnerinnen wieder einmal viele gesellige Stunden –  und gesungen wurde auch.

 
 
Sonntag, 02. Oktober 2011 Hl. Messe
In Süchteln-Vorst findet seit längerer Zeit am Sonntag keine hl. Messe mehr statt. Da wir unser alljährliches Morgenkonzert allerdings immer mit einer musikalisch gestalteten hl. Messe beginnen, hatten wir angefragt, ob hier eine Möglichkeit bestehe, was auch zugesagt wurde.
Die Kirche war sehr gut besucht, und die Sänger vom „Mannenkoor De Tegelse Hofzangers“ unter der Leitung ihres auch als Solist mitwirkenden Chorleiters Bert Ramakers gestalteten die Messe musikalisch. Mit ihren perfekt vorgetragenen Liedern aus der russisch-orthodoxen Liturgie zogen sie die Kirchbesucher in ihren Bann.

Sonntag, 02. Oktober 2011 Morgenkonzert
Im Anschluss an die hl. Messe fand unser Morgenkonzert in der Reithalle unseres Vereins-lokals, dem „Butschenhof“ auf der Franziskusstraße, statt. Die Halle war mit Bühnen, Getränkepavillon, Toilettenwagen und natürlich zahllosen Biertischgarnituren bestückt und herbstlich dekoriert. Auch für Speisen verschiedener Art war durch den Besitzer Franz-Josef Heitzer, welcher die gesamte Gastronomie bestritt, bestens gesorgt.

Waren anfangs noch einige Tische frei, so füllte es sich sehr rasch immer mehr, und schon bald waren die zahllosen Bänke fast komplett besetzt.

Es hatten – neben unserem Chor – sieben weitere Chöre und die Big-Band der Kreismusik-schule Viersen ihre Teilnahme zugesagt. Das Programm begann um 11.00 Uhr und der „Gesamtchor“ beendete gegen 14.30 Uhr stimmgewaltig das offizielle Programm. Allerdings wurde anschließend am Getränkepavillon noch lange gesungen.

Folgende Chöre nahmen in diesem Jahr teil: Der Frauenchor Oedt, Music-Kids Oedt, der MGV Süchteln-Sittard, der MGV Werk-Chor Bosch aus Viersen, der MGV Cäcilia Wankum, der Mannenkoor De Tegelse Hofzangers und – erstmals – die Chorgemeinschaft MGV Hoff-nung Lobberich und MGV Liedertafel Breyell. Ferner wirkte die Big-Band der Kreismusik-schule Viersen, in diesem Jahr wieder mit Sänger, mit.

Schon seit mehreren Jahren bedenken wir bei unserem Morgenkonzert eine gemeinnützige oder karitative Organisation mit den Einnahmen dieser Veranstaltung. Der Eintritt ist jeweils frei, aber es wird für eine bestimmte Sache geworben und gesammelt. In diesem Jahr sollte die Arbeit der AWA Viersen (Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika e.V.) unterstützt werden. Die Vorsitzende des Vereins, die frühere Viersener Bürgermeisterin Frau Marina Hammes, stellte die Arbeit des Vereins und die geplanten bzw. bereits durchgeführten Projek-te in Togo und Benin vor. Die dann unter Mithilfe der Kinder des Oedter Chores durchge-führte Sammlung erbrachte eine Summe von 1.200,- EURO, welche dem Förderverein zu einem späteren Zeitpunkt überreicht werden konnte.

Es war wieder einmal ein gelungener musikalischer Frühschoppen, wo bis zum Schluss den Gesangsdarbietungen zugehört wurde, auch wenn naturgemäß nicht die Aufmerksamkeit wie bei einem Konzert herrschte. Das abwechslungsreiche Programm ließ keine Langeweile auf-kommen, und da für Speisen und Getränke gesorgt war, konnte man getrost verweilen.

 
Freitag, 28. Oktober 2011 6. MGV-Dart-Turnier
Es waren Herbstferien, unser Chorleiter auf einer Fortbildung und dementsprechend keine Probe. Deshalb wurde für diesem Abend die sechste Auflage des MGV-Dart-Turniers  angesetzt. Es war geplant, Vorrunde und Endrunde direkt hintereinander zu spielen, da man ja viele Stunden Zeit hatte. 9 Sänger und 3 Gäste nahmen teil, und sehr weit nach Mitternacht (genauer: kurz nach 02.00 Uhr in der Nacht) standen dann endlich Sieger und Platzierungen fest. Sieger wurde mit Markus Jacek wiederum ein Gastspieler. Er erhielt neben der Siegtrophäe auch einen neu gestifteten großen Wanderpokal, den er beim nächsten Turnier verteidigen muss.

Sonntag, 13. November 2011 Volkstrauertag
An der alljährlichen Gedenkfeier auf dem Süchtelner Waldfriedhof aus Anlass des Volks-trauertages nahm unsere Fahnenabordnung teil.

 
Freitag, 18. November 2011 21. MGV-Preis-Skat-Turnier – Vorrunde
11 Sänger und ein Gast setzten sich zur 21. Auflage des Skat-Turniers zusammen. An 4 Tischen wurde in der Gaststätte unseres Vereinslokals bis nach Mitternacht gespielt, bevor man sich zur Endrunde vertagte.


Freitag, 25. November 2011 21. MGV-Preis-Skat-Turnier – Endrunde
Wiederum nach der Probe setzten sich die Turnierteilnehmer in der Gaststätte unseres Ver-einslokals zur Endrunde des Skat-Turniers zusammen. Waren in der ersten Runde die Plätze ausgelost worden, so wurden die Spieler jetzt entsprechend der Ergebnisse der Vorrunde gesetzt. Leider spielte ein Teilnehmer in der zweiten Runde nicht mit, und ein Ersatzspieler konnte nicht gefunden werden. So spielte man lediglich an 3 Tischen. Nach Mitternacht war das Turnier entschieden, und Sieger wurde der Sangesbruder Winfried van Hoof.

 
Samstag, 03. Dezember 2011 Messe
Die Abendmesse in der Süchteln-Vorster St. Franziskuskirche beginnt schon um 17.00 Uhr. Wir gestalteten die Messe mit einigen Liedbeiträgen unter der Leitung unseres Chorleiters, bevor wir uns in die Räumlichkeiten unter der Kirche begaben, wo alles für einen geselligen Abend vorbereitet war.

Samstag, 03. Dezember 2011 Cäcilienessen
Nach der Messe strömten dann alle Sänger mit ihren Partnerinnen und unsere Gäste ins Pfarrheim unter der Kirche. Jeder der etwa 80 Anwesenden fand einen Platz, und nach kurzer Zeit hatte die routinierte Bedienung, welche uns in diesem Jahr erstmals versorgte, alle Anwe-senden mit den ersten Getränken versorgt.

Unser Vorsitzender Dieter Heyer konnte neben den Sängern mit Partnerinnen auch viele Gäste begrüßen: Vom Grenzlandsängerkreis die Vorsitzende Frau Hildegund Kreuels und die Schatzmeisterin Frau Jutta Schaaf; unseren treuen Tontechniker Heiner Blomenkemper mit seiner Gattin und natürlich (allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt, da er erst noch in Süchteln als Organist tätig sein musste) unseren Chorleiter Bernd Cuypers mit seiner Gattin. Ferner begrüßte als Vertreter der AWA Frau Marina Hammes und Frau Boxleitner-Beckers, jeweils mit Gatten. Ganz besonders freute er sich, mit Marianne Feicks, Lore Joeken, Gerda Milde, Anneliese Jansen und Christel van Hoof wieder viele Witwen unserer verstorbenen Sänger begrüßen zu können. Ein Gruß ging an die Sänger und Witwen, welche gesundheits-bedingt nicht teilnehmen konnten. Zu späterer Stunde konnte er auch noch Herrn Walter Schäppi als neues Vorstandsmitglied des Grenzlandsängerkreises begrüßen.

Es gab wieder das traditionelle Cäcilienfest-Essen, wahlweise Eisbein oder Spießbraten, jeweils mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, geliefert von der Metzgerei August Maaßen. Nachdem sich alle gestärkt hatten, nahm der Abend seinen Lauf.

Nach einem kurzen Liedvortrag unter dem Dirigat unseres Chorleiters standen mehrere  Ehrungen auf dem Programm. Die Vertreterinnen des Grenzlandsängerkreises ehrten mit Nadeln und Urkunden folgende Sänger: Für 25jährige Mitgliedschaft im Chorverband den Sangesbruder Kurt Nooten und für 40jährige Mitgliedschaft Hans-Josef Heines. Der Chor ehrte die gleichen Sänger ebenfalls für ihre gleichlange Mitgliedschaft im MGV. Ferner die Sänger Wilfried Genzen, Helmut Hansen und Jakob Reintjes für ihre zehnjährige Mitglied-schaft im MGV-Vorstand. Ferner den Sangesbruder Klaus Mallmann, welcher bereits seit 18 Jahren Mitglied des Vorstandes ist. Alle Jubilare erhielten vom Chor einen „Nikolaus-Sack“ überreicht, gefüllt mit den verschiedensten Leckereien. Hans-Josef Heines erhielt darüber hinaus als Dank für seine 40jährige Mitgliedschaft noch ein Buch mit Widmung überreicht.
 
An die Vertreterinnen des Aktionsbündnisses Viersen-West-Afrika e.V. (AWA) wurde anschließend vom Beisitzer Wilfried Genzen ein symbolischer Scheck über die Summe von 1.200,- EURO, dem Erlös aus dem Morgenkonzert überreicht. Sie bedankten sich herzlich für die Spende und versprachen, im Verlauf des kommenden Jahres zum MGV zu kommen und an Hand von Bildern und Berichten über die Verwendung der Spende zu berichten.
 
Im Verlauf des Abends hörten wir ein Gesangsduett, am Klavier begleitet von unserem Chor-leiter. Sie sangen den „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“, allerdings mit geändertem Text. Hierin wurden die Erlebnisse der Rom-Reise wiedergegeben und einzelne Begeben-heiten herausgestellt. Die beiden Sänger ernteten für ihren überaus gelungenen Vortrag reichlich Applaus. Einige Kunststücke, die man mit einem Zollstock anstellen kann, wurden vorgeführt, und nachdem die Sängerfamilie gemeinsam ein plattdeutsches Weihnachtslied gesungen hatte, erschien der Nikolaus. Er hatte zwar keine Geschenke mitgebracht, dafür aber vieles in seinem goldenen Buch aufgeschrieben. In humoriger Form rief er einige Gescheh-nisse der vergangenen Jahre wieder in Erinnerung, wobei er es mit den „Tadeln“ an die entsprechenden Sänger wohl nicht wirklich ernst meinte. Nach über einer Stunde, die wie im Flug vergangen war, verabschiedete er sich von der Sängerfamilie, welche ihm zum Abschied noch ein gemeinsames Lied sang.
Seit mehreren Jahren gab es erstmals keine Verlosung, sie wurde zwar von machen vermisst, aber dadurch gab es auch nicht den sonst gewohnten Massenaufbruch nach dem Ende der Verlosung. Auch so hielt der harte Kern noch sehr lange durch.

Es war wieder einmal ein rundum gelungenes Fest. Die Organisation war perfekt, alles klappte wie am Schnürchen, das Essen war schmackhaft, die Getränke kalt und reichlich, und das Programm war so kurzweilig, dass die Zeit wie im Flug verging.

Allerdings ist negativ anzumerken, dass das Interesse am Cäcilienfest, dem Stiftungsfest unseres Chores, bei manchen Sängern mittlerweile auf wenig Interesse stößt. Insgesamt 18 Sänger, das ist nahezu ein Drittel unserer Mitglieder, nahm aus den unterschiedlichsten Grün-den nicht teil. Auch wenn jeder der fehlenden Sänger irgendeinen Grund nennen kann, warum gerade er nicht teilnehmen konnte, gibt diese Zahl zu denken. Es muss überlegt werden, ob das Cäcilienessen in dieser Form und zu diesem Termin auch in Zukunft noch Bestand haben soll und kann. Ein Stiftungsfest, wo auch verdiente Sänger geehrt werden, hat mehr Interesse verdient, und der Termin steht über Jahre hinweg fest: Es ist der Vorabend des 2. Advent.

Freitag, 09. Dezember 2011 Probe
Dies war die letzte Probe, welche in 2011 im Probenraum unseres Vereinslokals abgehalten wurde. Wegen des bevorstehenden Weihnachtskonzertes fand die nächste Probe in der Kirche statt. Die 46 anwesenden Sänger und der Chorleiter wurden damit überrascht, dass der Nikolaus anscheinend da gewesen war und für jeden Sänger einen Weckmann auf seinen Stuhl gelegt hatte.  

 
Samstag, 10. Dezember 2011 Adventkaffee
Alljährlich trifft man sich am Samstag nach Nikolaus um 15.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen. Alle Sänger mit Partnerinnen und Familie sind eingeladen, und der Nikolaus erscheint und beschert die Kinder. So war es auch in diesem Jahr. Der Raum unter der Kirche war advent-lich geschmückt, etwa 50 Erwachsene und 13 Kinder waren gekommen, und bei Kaffee, Kakao und Kuchen saß man zusammen. Nach einem gemeinsamen Nikolauslied erschien dann auch der Heilige Mann. Er begrüßte die Kinder und die Sängerfamilie und rief die Kinder zu sich. Nach einem Blick in sein goldenes Buch, wo natürlich fast nur Gutes drin stand, erhielt jedes Kind eine große, schwere und gutgefüllte Tüte mit Süßigkeiten und einem Weckmann. Alle Kinder wurden mit dem Nikolaus fotografiert und hatten noch vor dem Weihnachtsfest die vom Nikolaus versprochenen Bilder erhalten.

Samstag, 10. Dezember 2011 Film-Vorführung
Im Anschluss an den Adventskaffe fand ein teilweiser Wechsel statt. Einige Gäste mit Kindern verabschiedeten sich, einige Sänger kamen jetzt erst und statt Kaffe gab es jetzt zusätzlich auch kalte Getränke. Leinwand und Beamer waren installiert und wurden in Betrieb genommen. Unser Sangesbruder Achim Paletzki zeigte Ausschnitte aus seinem fast dreistün-digen Film über die Rom-Reise unseres Chores. Alle waren überrascht über die hohe Qualität nicht nur der Bildaufnahmen, sondern auch der Tonqualität bei den Gesangsaufnahmen. Er versprach, die von den Sängern bestellten Exemplare der Doppel-DVD noch vor Weihnachten fertig zu stellen und auszuliefern, was dann auch geschah.

Mittwoch, 14. Dezember 2011 Weihnachtsfeier
Unser Chor war gebeten worden, die an diesem Abend im Festsaal der Orthopädischen Lan-desklinik für deren Bedienstete stattfindenden Weihnachtsfeier mit einigen Liedvorträgen zu bereichern. Wir kamen dieser Bitte gerne nach und sangen kurz nach 18.00 Uhr unter der Leitung unseres Chorleiters Bernd Cuypers mit 44 Sängern vier in die Weihnachtszeit passen-de Lieder. Der dort befindliche Flügel stammt anscheinend noch aus der Gründerzeit der Klinik, hat aber trotz seines Alters immer noch viele fast richtige Töne.
Im Anschluss war der gesamte Chor nicht nur zu einem Umtrunk, sondern auch zu einem reichhaltigen und schmackhaften Buffet eingeladen, wovon fast alle Sänger auch Gebrauch machten.

Sonntag, 18. Dezember 2011 Weihnachtskonzert
Als Höhepunkt und Abschluss des Jahres 2011 stand wieder unser festliches Weihnachts-konzert in der Pfarrkirche St. Franziskus in Süchteln-Vorst auf dem Programm. Die Plakate waren ausgehängt, die Eintrittskarten gedruckt und alles war organisiert. Der Eintritt betrug, wie auch schon in allen Jahren seit der Einführung des EURO, acht EURO. Es war wieder unter der Regie unseres 2. Vorsitzenden Axel Büch ein 100seitiges Heft zum Konzert aufge-legt worden, in welchem das Programm abgedruckt war und die Mitwirkenden vorgestellt wurden. Darüber hinaus waren wieder viele Geschehnisse des abgelaufenen Jahres in Text und Bild festgehalten, und nicht zuletzt finanziert die Werbung hierin den Verein teilweise. Ein besonderer Blickfang in diesem Heft war ein monumentales Farbfoto unseres Chores vor dem Hochaltar des Petersdoms in Rom.

Als die Türen um 17.15 Uhr geöffnet wurden, strömten die Gäste in einem steten Strom herein, und an der Abendkasse wurden die letzten Karten verkauft. Als das Konzert pünktlich um 18.00 Uhr begann, waren bis auf einige Einzelplätze alle Plätze besetzt.

Beim Konzert wirkten neben unserem Chor die aus Süchteln gebürtige und jetzt in Rösrath lebende Sopranistin Frau Barbara Felicitas Marin und – wie schon im vergangenen Jahr – Herr Theodor Pauß aus Korschenbroich als Pianist mit. Auch unser Sangesbruder Norbert Brötsch wirkte bei einem Liedvortrag als Solist mit. Ferner hatten wir die uns schon vom Weihnachtskonzert 2008 bekannte Harfenistin Frau Elena Janzen aus Neuss verpflichtet. Nach den guten klanglichen Erfahrungen der letzten Jahre hatten wir auch in diesem Jahr wieder einen Steinway-Flügel ausgeliehen. Nach der Begrüßung von Ehrengästen und aller Besucher begann ein 1½stündiges, abwechslungsreiches Programm. Mit 52 Sängern brachten wir weihnachtliche Lieder, aber auch einige Stücke, welche wir bei unserer Rom-Reise im Petersdom gesungen hatten, zu Gehör. Wir sangen sicher und einfühlsam, und gemeinsam mit unseren anderen Mitwirkenden brachten wir ein abwechslungsreiches, ansprechendes Konzert zu Gehör. Besonders unsere Harfenistin Elena Janzen brachte die gebannt lauschenden Zuhörer mit ihrem einfühlsamen Spiel zum Träumen. Am Ende des Konzertes gab es die obligatorischen Blumensträuße für den Chorleiter, welcher die Gesamtleitung innehatte, und die Solisten  und viel Applaus vom wieder einmal begeisterten Publikum für alle Akteure. Wie immer endete unser Konzert mit dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Lied „Stille Nacht“.

Aus den USA hatte uns wieder ein üppiges Blumengesteck erreicht, welches den Altarraum der Kirche schmückte. Die Familie des leider verstorbenen Ehepaares Fred und Marian Warner hatte es sich nicht nehmen lassen, uns wieder viel Erfolg für unser Konzert zu wünschen und hatte uns das Blumengesteck gesandt.

Bereits wenige Tage nach dem Konzert berichtete die örtliche Presse sehr freundlich mit Foto über unser Konzert.

In den Räumlichkeiten unter der Kirche war vor dem Konzert Gelegenheit, sich mit einem Getränk zu stärken, und nach dem Konzert bestand die Möglichkeit, hier nochmals einzu-kehren und die Eindrücke des Konzertes nachwirken zu lassen. Hiervon machten Sänger wie auch Gäste Gebrauch.



Mit diesem festlichen Weihnachtskonzert als Höhepunkt und Abschluss endete für unseren Chor das Geschäftsjahr 2011.

Neben den hier aufgeführten Veranstaltungen wurden zahlreiche weitere Termine und Ver-pflichtungen wahrgenommen. Es wurden Konzerte und Veranstaltungen befreundeter Chöre und Vereine von Abordnungen unseres Chores besucht.

Vom vereinseigenen Mitteilungsblatt, den „MGV-NEWS“ erschienen im nunmehr 13. Jahr ihres Erscheinens insgesamt 4 Ausgaben, eine weniger als im Vorjahr.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden insgesamt 10 Vorstandssitzungen statt, eine mehr als im Vorjahr. Hierbei wurden wieder verschiedene Süchteln-Vorster und Süchtelner Gaststätten aufgesucht, um bei unseren Werbekunden und fördernden Mitgliedern Präsenz zu zeigen.

Der Internet-Auftritt unseres Chores (www.mgv1853.de), betreut von unserem Sangesbruder Heiko Haedicke, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Die Chorstärke stieg von 55 auf 57 aktive Sänger. Im Jahr 2011 neu eingetreten sind Markus Pauke (06.05.2011, I. Bass), Stefan Eggers (15.07.2011, I. Bass), sowie Toni Schmitz (18.11.2011, I. Bass).  Am 22.07.2011 verstarb unser Sangesbruder Willi Schroers. Austritte waren keine zu verzeichnen.
Somit setzt sich der Chor mit Datum 31.12.2011 wie folgt zusammen:
10 erste Tenöre
15 zweite Tenöre
21 erste Bässe
11 zweite Bässe.
Bedingt durch Wohnort, Krankheit oder Beruf ist es für manche Sänger allerdings schwer oder nicht möglich, am regelmäßigen Probenbetrieb teilzunehmen.

Im abgelaufenen Jahr fanden insgesamt 41 Proben statt, gleich viele wie im Vorjahr. 34 mal wurde freitags geprobt, fünfmal dienstags, einmal mittwochs und die Generalprobe für das Weihnachtskonzert fand am Sonntag vor dem Konzert statt. Die beiden letzten Proben vor dem Weihnachtskonzert fanden in der Kirche statt, einmal wurde unter der Kirche geprobt. Ansonsten wurde ausschließlich in unserem Probenraum in der Gaststätte „Butschenhof“ geprobt. An den 41 Proben nahmen insgesamt 1.703 Sänger teil, das entspricht einer durchschnittlichen Probenbeteiligung von 41,5 Sängern pro Probe und liegt damit um 4 Sänger höher als im Vorjahr. Diese hohe Zahl von Sängern bei den Proben, trotz Urlaub, Krankheit, Wohnort und vielen anderen Gründen für ein Fehlen bei der Probe zeugt eindrucksvoll von der Motivation der Sänger und der Ernsthaftigkeit der Probenarbeit. Hieran hat natürlich unser Chorleiter Bernd Cuypers sehr großen Anteil, der es stets - anscheinend mühelos - schafft, die Sänger zu motivieren und dabei die Proben so zu gestalten, dass der Spaß an der Probenarbeit nie verloren geht.


Süchteln-Vorst, den 13.01 2012  

Winfried van Hoof
(Geschäftsführer)




 

 

 

 

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